Neuigkeiten


28. November 2021

Auktionserfolg

Mit Blick in die Zukunft nahmen wir heute an der BBAG Christmas Online Auktion teil und erhielten für drei Pferde den Zuschlag: mit Lot Nr. 13 ein namenloses Fohlen von Counterattack a.d. Olala. Als nächstes kauften wir Lot Nr. 33 Olala, die Mutter zu unserem Fohlen. Sie ist aktuell erneut von Counterattack tragend. Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, erhielten wir zum Abschluss des Tages für Lot Nr. 68 den dritten Zuschlag. Hierbei handelt es sich um Son Gual, einen Jährlingshengst.


20. November 2021

Letzter Renntag der Saison in München

Unter einem eigenartigen Stern steht der morgige Renntag in München: Lockdown in Bayern, keine Wetterlaubnis auf der Bahn und auch ein landesweiter Lockdown, wie er in Österreich schon beschlossene Sache ist, liegt wieder in der Luft.
Wir treten unsere Reise mit zwei Pferden an. Naduah lief zuletzt besser, als es das Ergebnis aussagt. Sie läuft zwar gegen ihr Handicap, trotzdem stimmen mich ihre letzten Arbeitsleistungen optimistisch. Sie ist allerdings auch eine Stute, die viel Charakter und einen eigenen Kopf hat, viel wird demnach von ihrer Laune abhängen. Sie ist Maxim Pecheur anvertraut.
Carolus wurde im Sommer gelegt, er gibt morgen also sein Comeback. Weicher Boden und weite Wege kommen ihm entgegen. Er hat jede Arbeit gebraucht und auch genutzt um sich zu steigern. Das morgige Rennen wir er wohl noch brauchen, um sich den letzten Schliff zu holen. Erstmals kommen bei ihm Seitenblender zum Einsatz, Marie Gast wird ihn reiten. Sie ist sehr motiviert, ihr steht viel Arbeit bevor. Bei einem ordentlichen Abschneiden planen wir, zwei Wochen später im Auktionsrennen in Mülheim zu laufen.

Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse ...

... aber kein Pferd gewonnen. Irland war allemal eine (Fortbildungs-)Reise wert. Ich habe dadurch schon Vorentscheidungen darüber mitbekommen, welche Hengste in den nächsten Jahren von den Richtern (hauptsächlich den Agenten, Pinhookern, Züchtern etc.) als erfolgreich eingestuft werden und am Markt "gehen" werden. Erkenntnisse, die man nur bei einem großen Markt wie in Irland gewinnen kann. Für meine Interessen und meinen Geldbeutel waren das Preisniveau leider zu hoch, um ein Fohlen, mit dem ich rundum (sprich eine guten Seite, eine gutes Exterieur und eine gute Bewegung) zufrieden gewesen wäre, zu bekommen.


14. November 2021

Ungewöhnliche Wege

Letztes Jahr konnte ich bei Tattersalls Newmarket zwei tolle Fohlen erwerben. Beide wurden heuer erfolgreich verkauft: eines dieser beiden Fohlen (mittlerweile natürlich Jährlinge) bleibt in unserem Rennstall, das andere wechselte auf der BBAG Herbst Auktion nach Italien. Durch diese positiven Erfahrungen ermutigt, fliege ich morgen nach Irland zum Auktionshaus Goffs. Fohlen zu kaufen ist für einen Galoppertrainer nichts Gewöhnliches. Ob ich das/die Fohlen als Pinhook oder für den eigenen Rennstall kaufe, wird die Entwicklung im kommenden Jahr zeigen. Da ich das erste Mal an einer Auktion in Irland teilnehme, freue ich mich schon sehr auf die neuen Erfahrungen, die man im Zuge so einer Reise natürlich macht. Mal sehen, ob es auch diesmal wieder so erfolgreich endet wie im letzten Jahr.


06. November 2021

Vorletzter Renntag in München

Mit drei Pferden fahren wir morgen zeitig in der Früh nach München. Spirit of Life gibt morgen ihr Lebensdebut. Sie kam erst im Sommer zu uns. Damals war an ein Debut noch heuer kaum zu denken. In den letzten Wochen entwickelte sich die Stute körperlich und im Kopf sehr gut weiter. Auch wenn der tiefe Boden morgen nicht nach ihrem Geschmack sein wird, wollen wir ihr die Rennbahn zeigen. Sie wird nächstes Jahr davon profitieren, sich über den Winter nochmal weiter entwickeln und kommende Saison erst richtig da sein.
Le Beau Rock hat sich vom ersten zum zweiten Start verbessert. In Mannheim wurde er permanent in äußerer Spur geritten, hatte dadurch leider viele Meter zusätzlich zurückzulegen. Bei anderem Rennverlauf wäre wohl wesentlich mehr drinnen gewesen. Inzwischen steht er zwar schon voll im Haarwechsel, dennoch erscheint mir ein Start morgen sinnvoll; nicht zuletzt um eine Handicap Marke zu bekommen und Erfahrung zu sammeln. Vielleicht kann er nächste Saison in die Fußstapfen von Rum Tum Tugger (ebenfalls ein Nachkommen von Tres Rock Danon) treten und auch drei Rennen gewinnen.
Naduah kam nach dem Sieg in Hassloch etwas aus dem Schwung. Das lag nicht zuletzt daran, dass sie sich während der Großen Woche eine Schürfwunde, die einen Trainingsstopp zur Folge hatte, zuzog. Distanz und Boden sind weitere Unklarheiten. Sie sieht aber nach wie vor super aus, ihre Arbeiten waren sehr zufriedenstellend. Eine Überraschung ist nicht ausgeschlossen.


01. November 2021

Am Samstag trafen sich die Turffreunde Baden an unserem Rennstall um Mojo Boy zu verabschieden sowie um den Nachwuchs (den Jährling Night Counter) zu begrüßen beziehungsweise genauerer Betrachtung zu unterziehen. Sowohl Mojo Boy als auch Night Counter präsentierten sich dabei von ihrer besten Seite und hinterließen einen tollen Eindruck. Beim anschließenden Frühstück wurde bei angenehmer Stimmung noch ein wenig gefachsimpelt.

Mojo Boy
Night Counter

24. Oktober 2021

Der Hernsteiner Rum Tum Tugger feierte gestern in Mannheim unter Alexander Pietsch seinen dritten Saisonsieg, den zweiten in Folge. Während des Rennens an zweiter Stelle hinter der forsch voraneilenden Footloose gehalten, ließ der vierjährige Wallach im Schlußbogen die bis dahin Führende kurzerhand hinter sich und enteilte bis zur Ziellinie auf hochüberlegene 13 Längen Vorsprung. Beindruckend ist die mit dieser Leistung verbundene Steigerung gegenüber dem letzten Rennen: trotz Aufgewichtes konnte Rum Tum Tugger den Abstand zur ähnlich besetzten Konkurrenz sogar nocheinmal vergrößern. Diese Entwicklung nährt Hoffnungen für das nächste Jahr.

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20. Oktober 2021

Rückschau auf den Preis der Winterkönigin

Zugegeben, die Euphorie vor dem Rennen konnte mir als Trainer der Stute Artemia schon etwas unheimlich werden. Die Vorfreude war jedenfalls enorm und dieses Gefühl, eine chancenreiche Kandidatin in so einem Rennen am Ablauf zu haben, würde ich in Zukunft gerne öfters haben. So habe ich es jedenfalls insgeheim für mich beschlossen.
Nun aber zum Rennen. Bereits direkt nach dem Start war Artemia sehr eifrig zugange und Maxim Pecheur fand keine Lage um sie zu verstecken, was nicht zuletzt einem langsamen Tempo geschuldet war. Der vermeintliche Pacemaker Lacuna ging nicht gut genug, um sich vorne etablieren zu können. Erst im Bogen fand Maxim eine Abdeckung, was natürlich zu spät war um noch reelle Chancen zu besitzen. Die Stute hat sich schlicht verpulled. Auf den letzten 300m entstand nicht unbedingt der Eindruck, sie hätte überhaupt realisiert, dass es sich um ein Rennen handelt. Das Rennen war für uns längst gelaufen.
Selbstverständlich waren und sind wir vom Ausgang des Rennens enttäuscht. Wobei natürlich alle Beteiligten schnell wussten, woran es lag. Positiv zu verbuchen steht, dass sich die Stute nicht komplett überanstrengt hat und also keine negativen Folgen aus dem Rennen zu erwarten sind. Ich bin von der Stute mächtig überzeugt und unverändert der Meinung, sie wird, wie bereits vor dem Rennen vermutet, eine richtig Gute. Über den Verlauf der Auktion war ich höchst erfreut, wir haben nun tolle Jährlinge im Stall. Die Perspektive ist gut.


17. Oktober 2021

Vier BBAG-Neuzugänge

Gleich mehrmals erhielt der Trainer bei der gestrigen BBAG-Auktion den Zuschlag für das erfolgreichste Gebot. Zunächst war dies im Auftrag der Turffreunde Baden bei Lot Nr. 81 Night Counter, einem einjährigen Counterattack-Sohn aus der Nightdance Scala der Fall. Der zweite Kauf erfolgte wenig später bei Lot Nr. 96 Sara, einer ebenfalls einjährigen Reliable Man-Tochter aus der Sharin. Bei Sara handelt es sich um die kleine Schwester der heuer so erfolgreichen Sharin. Bei beiden Käufen handelt es sich um absolute Wunschpferde. Erworben werden konnten außerdem Lot Nr. 55 Daliapur für Stall Junior Farm sowie Lot Nr. 341 für eine kleine Besitzergemeinschaft.

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15. Oktober 2021

Das Top-Wochenende des Jahres

Artemia

Als ich vergangenes Jahr im November wie fast schon üblich zu den December Yearling Sales fuhr, war bald klar, dass uns die namenlose Stute von Declaration of War aus der Auntinet am besten gefallen würde. Dass wir für sie dann tatsächlich auch den Zuschlag erhielten, war schon das erste Glücksgefühl mit der hübschen Maus. Bedingt durch die Bahnerneuerung konnte die Stute erst Mitte April erstmals auf der Bahn galoppieren. Anfangs war sie noch ein kleines, kugeliges Pferd, das brav seine Runden absolvierte, mehr aber auch noch nicht. Dass Artemia über Talent verfügt, war erstmals im Hochsommer erkennen. Die ersten Arbeiten fielen dann schon sehr erfreulich aus. Auch eine stetige Steigerung von Arbeit zu Arbeit konnte man feststellen. Wir entschieden uns Mitte September zum Lebensdebut in München. Trotz einem Kilogramm Mehrgewicht wurde sie gute Zweite. Nach nur fünf Monaten Galoppieren auf der Sandbahn wohlgemerkt! Ihr zweites Rennen gewann sie bereits sehr überzeugend gegen hoffnungsvolle Pferde. Ihre ruhige, konzentrierte Art hat sie nicht verloren, auch wenn sich eine kleine innere Anspannung bemerkbar macht. Am kommenden Sonntag findet in Iffezheim die Winterkönigin, das bedeutendste zweijährigen Stuten Rennen in Deutschland mit unserer Beteiligung statt. Die Entscheidung, hier zu laufen, fiel uns alles andere als leicht, die Vorfreude auf dieses Rennen ist aber inzwischen riesengroß. Eine Stute dieser Qualität im Stall zu haben, ist für ein kleineres Quartier wie das unsere nicht alltäglich. In einem Gruppe Rennen wie diesem zu laufen ebensowenig.
Die Reiterentscheidung möchte ich an dieser Stelle noch kurz erklären. Am Tag, nachdem Artemias bisheriger Reiter Rene Piechulek von seinem Sieg auf Torquator Tasso nach Deutschland zurückkam, fragte er mich, wie der Plan mit Artemia sei, er würde sie auf jeden Fall gerne wieder reiten. Ich sagte ihm, dass es eine kleine Tendenz Richtung eines Listenrennens in Hannover gibt. Daraufhin hielt er sich dafür frei, nahm aber für die Winterkönigin einen anderen Ritt an. Diesen konnte er natürlich nicht mehr absagen. Als dann klar war, dass wir in der Winterkönigin laufen, fiel die Wahl umgehend auf Maxim Pecheur.
Artemia absolvierte eine tolle Schlussarbeit, die Vorbereitung lief wunderbar. Jetzt heißt es abzuwarten und schauen, wo wir innerhalb der jahrgangsbesten Stuten stehen.

Heute wird in Iffezheim Irukandji laufen, am Sonntag noch Naduah. Sehr wichtig ist für uns auch die Auktion. Wir sind dieses Jahr sowohl im Verkauf als auch hoffentlich im Kauf tätig. Die gestrige Besichtigung war aufschlussreich, wir hoffen also in Kürze auf Nachwuchs im Stall.


03. Oktober 2021

Chapeau!

Wir vom Rennstall Geisler gratulieren (unserem ehemaligen Stalljockey) René Piechulek sowie dem gesamten Team um Torquator Tasso zum historischen Erfolg in der 100. Ausgabe des Prix de l' Arc de Triomphe in Paris-Longchamp.

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27. September 2021

Vierter Sieg in vier Tagen

Für den erfreulichen Abschluss eines erfolgreichen langen Wochenendes sorgte heute Artemia in München. Bereits bei ihrem Debut an selber Stelle vor zwei Wochen zeigte die zweijährige Stute mit einem zweiten Platz erstmals auf. Unter dem selben Reiter (Rene Piechulek) legte der Schützling von Stall Herb nun beim zweiten Lebensstart frühzeitig seine Maidenschaft ab. Bis in die Zielgerade versteckt, verschaffte ihr Rene Piechulek danach rasch freie Bahn. Der Weg zum sicheren Erfolg verlief dann weitgehend ungefährdet.

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26. September 2021

Zwei Siege in Mannheim

Das schöne Mannheim ist in vielerlei Hinsicht eine Stadt der Superlative und nicht nur an Renntagen einen Besuch wert. Genau der passende Rahmen für unseren heuer ersten zweifachen Erfolg also. Zunächst legte Rum Tum Tugger vor. Der Stall Hernsteiner gewährte der Konkurrenz in seinem Rennen keinerlei Mitsprache bei der Gestaltung des Rennverlaufes. Gleich vom Start weg nahm er das Heft in die Hand bedurfte auf der Zielgeraden keiner großen Aufforderung durch Jockey Carlos Henrique mehr, um dem Feld auf sechseinhalb Länge zu enteilen. Ebenfalls hochüberlegen gewann drei Rennen später in der selben Weise Macavity (Tommaso Scardino) den ersten Auftritt für seine neue Besitzerin Valeria Grummel. Sogar Achtzehn Längen betrug der Vorsprung hier am Ende.

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24. September 2021

Verlängertes Wochenende mit intensivem Programm

Mit dem heutigen, sehr beeindruckenden Sieg von Stall Cometicas Malaaw (Mickael Barzalona) in Chantilly sind wir gleich gut ins lange Rennwochenende gestartet ( → GaloppOnline). Morgen geht es mit Sugar Daddy im Gruppe III in Dresden weiter. Die letzten beiden Formen reichen natürlich nicht aus, um in diesem Rennen eine Rolle zu spielen. Wir sind also langer Außenseiter. Dennoch sollte ihm die Art und Weise, wie das Rennen morgen gelaufen wird, deutlich mehr entgegen kommen, als die zuletzt sehr taktisch angelegten Rennen. Er fühlt sich super wohl und sieht prima aus. Haben wir einen überragenden Rennverlauf, sehe ich eine ganz kleine Außenseiterchance. Alex Pietsch wird ihn wieder reiten. Am Sonntag sind wir mit dem frischen Sieger Highland Dragon in Köln. Er wird wieder Marco Casamento anvertraut. Er ist nach wie vor gut in Schwung, dennoch bin ich mit ein paar Faktoren rund um das Rennen unzufrieden. Damit meine ich etwa die Distanz, das hohe und viele tote Gewicht. Ein Platzgeld ist dennoch die Mindestanforderung.

Am selben Tag sind wir auch mit vier Startern in Mannheim am Ablauf. Beginnen wird die vierjährige Attacke first. Sie hat jetzt wirklich alle Zeit bekommen um sich zu entwickeln. Sie muss nun Farbe bekennen und zumindest einen Ansatz verraten um im Rennstall zu bleiben. Die Arbeitsleistungen waren zuletzt etwas verbessert, bleibt zu hoffen, dass das ausreicht. Le Beau Rock lief bei seinem Debut in München fast genauso wie es zu befürchten stand. Ein kleiner Dummi halt. Er hat durch das Rennen profitiert. Diesmal geht es aber rechtsherum und auf einer neuen Bahn, wir stellen ihn da also schon vor einige Herausforderungen. Gearbeitet hat er ordentlich. Kommt er mit dem Kurs klar, ist ein kleines Platzgeld nicht aus der Welt. Wie Attacke First wird auch er von Mirko Sanna geritten. Auch sein ehemaliger Arbeitspartner Walid ist in dieser Prüfung am Ablauf. Wir drücken ihm die Daumen. Rum Tum Tugger läuft in München nicht gut. Er fühlt sich dort eigenartiger Weise vor, im und nach dem Rennen nicht wohl. Er war förmlich außer Rand und Band, nervös, aufgedreht, einfach schlecht drauf. Der Rechtskurs in Mannheim wird ihm deutlich besser liegen, ebenso die kurze Einlaufgerade. Er hat für mich Chancen. Er wird von Carlos Henrique, der noch etwas gut zu machen hat, geritten. Sein Musicalkollege Macavity läuft erstmals für Valeria Grummel. In diesem Feld muss er Chance haben. Er wird von Tommy Scardino geritten.

Am Montag führt uns die Reise nach München. Mit Artemia haben wir eine feine zweijährige Stute am Start. Sie lief zuletzt ein tolles Rennen, hat das Lebensdebut gut weggesteckt und ist im Kopf total klar geblieben, überhaupt nicht aufgedreht oder ähnliches. Sie war zwar direkt im Anschluss schon recht müde, hat aber durch das Rennen profitiert. Der Abstand zwischen den Rennen ist vielleicht etwas kurz, der Start diesmal bietet sich aber an. Die Konkurrenz sieht am Papier stark aus. Wir sind auf das Abschneiden natürlich sehr gespannt. Rene Piechulek wird wieder im Sattel sitzen. Irukandji verpullt sich immer. Wir probieren es diesmal über 1600m. Einen Ansatz erwünschen wir uns.

Vor kurzem machten einige prominente Regionalpolitiker, darunter Kai Whittaker, im Rahmen einer Besichtigung der Rennbahn auch einen Abstecher in unserem Stall. Die Fotos dazu wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten.

Die Krawattenindustrie - auch ohne Corona-Pandemie in der Krise

12. September 2021

Fortsetzung der guten Stallform

Für aufmerksame Zuhörer der Wettstar-Liveübertragung - und das dürften den sofort anschließend drastisch fallenden Quoten nach zu schließen gar nicht so wenige gewesen sein - kam der Sieg von Highland Dragon heute in München nicht als völlige Überraschung: schon zuvor hatte nämlich der Trainer im Interview dem achtjährigen Wallach den Vorzug gegenüber dem bis dahin Totofavoriten Rum Tum Tugger gegeben. Es kam wie gesagt: nicht unbedrängt aber letztlich doch sehr souverän wurde der Schützling von Frau Ulrike Bauer von Marco Casamento zum Sieg gelenkt.
Ebenfalls erfreulich und Hoffnung auf die Zukunft machend verlief das Debüt von Stall Herbs zweijähriger Artemia, die sich trotz einem Kilogramm Aufgewicht der hochfavorisierten Siegerin Barina nur knapp geschlagen geben musste.

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11. September 2021

Vorschau auf München

Mit erfreulichen Ergebnissen in den letzten Tagen treten wir morgen die Reise nach München an. Der Sieg von Kenzydancer, die zweiten Plätze durch Malaaw und Brigantine und ein paar Platzgelder in Iffezheim deuten eine Formumkehr an und geben positive Signale für die kommenden Wochen. Auch der Erwerb einer netten Jährlingsstute und der erfreuliche Trend einiger Besitzer, in einen Jährling und somit in die Zukunft zu investieren, macht Freude.
Unsere erste zweijährige Starterin dieses Jahres wird Artemia sein. Die Declaration of War-Stute habe ich wie einige Pferde in den vergangenen Jahren auf der Tattersalls December Yearling Sale in Newmarket im Auftrag erworben. Von dieser Auktion hatte ich auch schon die gute Leevke, sowie die treuen Stuten Be a Wave und Hallo Wien mitgebracht. Artemia ist eine höchstens mittelgroße, recht kräftige Stute, vor allem ihre Hinterhand ist für eine Stute sehr beachtlich. Ähnlich wie Leevke blieb sie lange im Hintergrund, brachte sich erst vor zwei Monaten mehr und mehr in den Blickpunkt. Bereits ihre ersten schnellen Arbeiten ließen Talent erkennen. Auch wenn sie ein phlegmatischer Typ war und noch ist, kann sie zwischenzeitlich doch eine recht kernige Stute sein, die auch mal elektrisch ist. In der Arbeit ist sie zu fahren wie ein Auto. Dennoch, es ist ihr erster Start und wir müssen erstmal sehen, wie sie sich im Rennen gibt. Es kann schon sein, dass sie im Vorfeld des Rennens Leben zeigen wird. Egal, wir sind der Meinung sie kann was. Sie wird Rene Piechulek anvertraut.

Le Beau Rock ist ein dreijähriger Debutant. Er ist inzwischen ein Riese und äußerst stur - extrem stur. Geht es darum, in den Transporter einzusteigen oder in die Startmaschine einzurücken, braucht es immer wieder viel Übung. Ein bisschen Potenzial ließ er in der Arbeit aufblitzen. Da er aber leider ein bisschen doof ist, wird man morgen noch nicht viel von ihm erwarten dürfen. Ein Platzgeld wäre schon erfreulich. Er wird von Jozef Bojko geritten.

In den Ausgleich 4 über 2000m bringen wir gleich drei Starter. Die aktuellste Form hat Rum Tum Tugger zur Hand. Rene Piechulek, mit dem er bereits in Bad Harzburg gewinnen konnte, wird in reiten. Danach lief er in Mülheim gar nicht verkehrt. Highland Dragon hat sich in der Arbeit verbessert gezeigt. Wir erwarten mehr von ihm, als er zuletzt gezeigt hat. Marco Casamento sitzt bei ihm im Sattel. Irukandji ist alles andere als ein leicht zu trainierendes Pferd. Zudem hat ihn eine Verletzung zurück geworfen. Er muss nun durch Rennen zurück zur Form finden. Mirko Sanna wird ihn steuern.

Artemia

07. September 2021

Sieg in Le Croise-Laroche

Unmittelbar nach Ende der für uns leider sieglos verlaufenen Großen Woche sorgt Stall Cometica AGs Kenzydancer in Le Croise-Laroche für eine kleine Wiedergutmachung. Auf der Reise über 1100m war der von Alexis Pouchin gerittene vierjährige Wallach von Anfang an im Vordertreffen zu finden. Ab Eingang der Zielgerade lieferte sich Kenzdancer dann einen packenden und lange unentschiedenen Kampf gegen den letztlich als knapper Zweiter einlaufenden Koutsounakos GB.

Photo von Galoppfoto.de

04. September 2021

Dies und das

Bei der gestrigen BBAG Jährlings Auktion erhielt unser Stall den Zuschlag für Lot Nr. 207 Silvretta , eine sehr interessante Buratino-Stute aus der Schesaplana.

Die diesjährige Poule(-Feier) musste pandemiebedingt ja leider ausfallen. Zumindest das gesellige Beisammensein wurde gestern im Rahmen eines zwanglosen Grillabends nachgeholt.


28. August 2021

Große Woche - Die Vorschau

Morgen geht es nach zehn Monaten Pause endlich wieder mit Galopprennen in Iffezheim los. Ehrlich gesagt, ich freue mich schon richtig darauf. Meine Vorfreude ist nicht nur unseren Startern geschuldet, sondern auch dem neuen Team von Baden Galopp, das in den letzten Wochen und Monaten gezeigt hat dass es mit Herz und Seele den Pferden und dem Rennsport verbunden ist. Es sind jetzt echte Pferdeleute, die die Rennen in Iffezheim organisieren und darauf freue ich mich. Diese Zeilen schreibe ich sicherlich nicht, weil Eva seit 1. August dort arbeitet, ganz im Gegenteil, sie würde dort nicht arbeiten, wenn nicht das Umfeld so passen würde. Außerdem freue ich mich auf meine Besitzer, die ich zum Teil lange nicht mehr sehen konnte und die jetzt endlich wieder ihre Pferde vor Ort besuchen und ihnen beim Rennen zusehen dürfen.

Nun aber zum Sportlichen: die Meetings in Iffezheim war in den letzten Jahren für uns immer von Siegen begleitet und so soll es auch in diesem Jahr, in dem wir von Beginn an weit unter unserer Normalform agierten, bleiben. Seit Wochen hoffe und meine ich: Die Große Woche wird gut für uns und holt uns raus! Dann Anfang macht morgen Naduah. Im Fünferfeld bekommt sie auf jedenfall Geld. Sie soll aber mehr als das ihren Sieg aus Hassloch bestätigen. Die Pferde, die damals hinter ihr blieben, konnten die Form nicht aufwerten. Ein Platz unter den ersten Drei wäre wünschenswert. Sie wird wieder ihrem Siegreiter Tommaso Scardino anvertraut. Attacke first bekommt noch eine Chance.

Am Mittwoch läuft Sisikam. Sie hat uns vergangenes Jahr mit ihrem Sieg gezeigt, wie schön es ist, in Iffezheim zu gewinnen. Früh im Jahr war das Ziel gesteckt, diesen Erfolg heuer zu wiederholen. Aber es war allerdings auch schon früh zu sehen, dass die Vorbereitung nicht nach Plan verläuft. Wir hatten zunächst einen Trainingsstop, dann engagierten wir eine sehr erfolgreiche Nachwuchsreiterin aus Frankreich, die sich vor Kurzem verletzte und den Ritt somit nicht wahr nehmen kann. Gott sei Dank konnten wir mit Helen Böhler doch noch eine gute Reiterin für den Ritt gewinnen. Auch wenn alles nicht so lief wie erhofft, gehen wir mit Mumm ins Rennen. Macavity hat während der bisherigen Saison enttäuscht. Er steht mittlerweile vier Kilo unter seiner Siegmarke und nimmt am Mittwoch mit Sean Byrne volle Erlaubnis (fünf Kilo) in Anspruch. Günstiger kann er fast nicht mehr im Rennen stehen. Er sieht überragend aus und benimmt sich wie ein Pferd "in Form". Als Speedpferd ist er natürlich vom Rennverlauf abhängig. Wenn Sean Byrne ihn festhalten kann, es ein schnelles Rennen gibt und er ohne große Störungen den Weg nach vorne findet, sollte er im Endkampf dabei sein. Adriel hat sich bei seinen letzten beiden Starts trotz unglücklichen Rennverläufen deutlich angekündigt. Auch wenn seine Schlussarbeit etwas enttäuschend verlief, darf man auch ihn nicht auslassen.

Am Freitag geht es mit der für uns immer wichtigen Jährlings-Auktion weiter. Samstags kommen Sugar Daddy, Hallo Wien, Mojo Boy und Cometic Star in Betracht. Genaueres dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt. Erstmal wünsche ich viel Spaß, Freude, Spannung und alles was Sie zu guten Rennen brauchen!


17. August 2021

Vorschau auf die beiden morgigen Renntage

Am morgigen Mittwoch wird Dontellyourmother nochmal vor der am Freitag in Iffezheim neu geschaffenen On-Live Auktion an den Start gehen. Sie wird auf ihrer wohl besten Distanz (1400m) antreten, aus Startbox 1 ins Rennen gehen und dabei von Cyrille Stefan geritten. Die Voraussetzungen scheinen also gut, dennoch bedarf es einer Einstellung der Form vom Mai in Wissembourg, um in diesem Feld bestehen zu können. Als höchst phlegmatisches Pferd ist sie nicht das große Arbeitstier, daher müssen wir uns morgen überraschen lassen.
Ebenso in Vichy tritt im letzten Rennen der Karte Brigantine an. Sie hatte am gleichen Tag auch eine Option in Clairefontaine über die gleiche Distanz, dort jedoch in einem Altersgewichtsrennen. In der letzten halben Stunde, bevor die Rennen geschlossen wurden, entschied ich mich nochmal um und habe sie nach Vichy disponiert. Es bleibt zu hoffen, dass es die richtige Entscheidung war. Sie ist das Gegenteil von Dontellyourmother, immer ehrgeizig, gehfreudig und bereit, auch im Training alles zu geben. Man muss sie eher bremsen, um ihre Kräfte zu sparen. Sie fühlt sich richtig wohl und wird Elaura Cieslik anvertraut, mit der sie bereits gewonnen hat. 1400m sind ihre Obergrenze, weiter darf es nicht gehen. Sie war zuletzt Zweite und Dritte, wir gehen optimistisch ins Rennen.

Hallo Wien ließ zuletzt mit einem vierten Platz in Vichy aufhorchen. Diesmal läuft sie nur gegen Stuten über 2200m. Es ist ein kleines aber feines Feld zusammen gekommen. Die Stute ist jedoch gut aus dem letzten Rennen gekommen und sollte auch diesmal mit Chancen an den Ablauf gehen. Frida Valle Skar wird im Sattel sitzen. Sie reitet zuverlässig gut für uns und kennt die Stute bereits aus Cagnes-sur-Mer.
Am Freitag geht es mit Malaaw in Clairefontaine weiter, bevor wir am Sonntag und Montag in Mülheim und Krefeld an den Start gehen. Danach beginntschon die Große Woche, bei der wir diesmal stark vertreten sein sollten. Sugar Daddy wird nach der letzten Leistung allerdings nicht wie geplant in die Goldene Peitsche gehen, sondern in einem Altersgewichtsrennen an den Ablauf kommen.


07. August 2021

Sugar Daddy "on the Road to the Golden Whip"

Sugar Daddy wird morgen sein letztes Rennen vor der Goldenen Peitsche, dem bedeutendsten Flieger-Rennen in Deutschland, bestreiten. Selbstverständlich ist er morgen der klare Favorit und nach jeder Rechnung das zu schlagende Pferd, "aber jedes Rennen muss erst gewonnen werden und als Top-Favorit hat man immer ein mulmiges Gefühl" schrieb mir heute sein Besitzer als Nachricht aus dem Urlaub. Mir geht es genauso. Der siebenjährige Hengst fühlt sich super und ist richtig glücklich. Er läuft morgen auf seiner Idealdistanz und wird dem Routinier Alex Pietsch anvertraut.
Macavity kam gut aus dem letzten Rennen und wird daher diesmal schnell wieder aufgeboten. Einmal mehr war sein Reiter in Hassloch nicht in der Lage, ihn zu verstecken. Er lief dort ein ziemlich aufwendiges Rennen ohne jedwede Taktik. Morgen gehts es über 1300m. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihm das schnelle Rennen gefallen wird. Die Frage, ob er ein Problem mit Rechtskursen hat, konnte man nach dem letzten Start nicht beantworten. Vielleicht wissen wir morgen mehr.

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01. August 2021

Die Vorfreude war berechtigt

Photo von Leila Bleich

Die gestern getroffene Aussage, wonach sich unsere Starter in der Pfalz immer recht wohl fühlen würden, besaß heute zumindest für Naduah Gültigkeit. Nachdem sich die Lawman-Tochter mit zwei vierten sowie einem dritten Platz heuer schon mehrfach angekündigt hatte, klappte es in Hassloch nun endlich auch mit dem vollen Erfolg. Unmittelbar nach dem Absprung noch am Ende des Feldes, während des Rennverlaufes dann an in dessen Mitte auf der äußeren Spur zu finden, machte der dreijährige Schützling des Turf Club Baden, von Tommaso Scardino souverän vorgetragen, schon im Schlußbogen ordenlich Boden gut und hatte auf der Zielgeraden dann keinerlei Mühe mehr, zweieinhalb Längen zwischen sich und ihre Verfolger zu schieben.

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Photo von Leila Bleich

31. Juli 2021

Vorfreude auf Hassloch

Auf der Rennbahn in der Pfalz fühlten sich unsere Starter in der Vergangenheit immer ausgesprochen wohl. Während der Erneuerung unserer Iffezheimer Trainingsbahn im Frühling war Hassloch unser Exil. Die Bahn hat zwar einen Provinzstatus, die Bahnführung ist allerdings hervorragend, mit einer wunderbaren, langen Zielgeraden. Insgesamt eine super faire Bahn. Aus meiner Sicht verfügen wir morgen über drei Chancen für eine Platzierung am Treppchen. Macavity brauchte nach seinem Ausflug nach Dresden sehr lange um sich wieder zu finden. Inzwischen platzt er förmlich vor Lebensfreude und befindet sich in richtig guter Verfassung. Es fällt auf, dass er auf Rechtskursen bisher nichts gerissen hat. Er scheint nur Linkskurse zu können. Falls dem tatsächlich so sein sollte, ist er morgen entschuldigt. Er wird streng auf Warten geritten.
Von Sisikam erwarten wir morgen ein ordentliches Laufen. Ihre Topform wird sie in Iffezheim zur "Großen Woche" erreichen - das ist jedenfalls der Plan.
Von meinen drei Startern im 6. Rennen ist Naduah das gemeinte Pferd. Sie lief zuletzt in Mülheim nach einem Fehltritt im Schlussbogen (man musste befürchten, es wäre etwas Schlimmes passiert) ein riesen Rennen. Klar, die Kölner Pferde stehen morgen in der Favoritenrolle, wir brauchen uns aber nicht zu verstecken. Accelerator hat sich enorm verbessert und wird auf Sicht ein Pferd mit Spaßfaktor. Die geforderten 1600m dürften ihm aber zu lang sein. Attacke first wußte in den letzten Tagen in gesteigertem Maße zu gefallen. Mal sehen, ob sie in der Lage ist, das auch im Rennen zu zeigen. Einen Ansatz erwarten wir uns.

Generell hat die Stallform in den letzten zwei Wochen etwas angezogen und wir erhoffen uns morgen eine Fortsetzung dieses Trends.


22. Juli 2021

Sieg in Bad Harzburg

Nach einer eher unerfreulichen Durststrecke bestand heute endlich wieder einmal Anlass zur Freude: am ersten Tag der dortigen Rennwoche holte (der geistige Andrew Lloyd Webber-Sohn) Rum Tum Tugger in der schönen Radau-Metropole Bad Harzburg einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Rene Piechulek lenkte den Tres Rock Danon-Wallach meisterlich über die 2000m.

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19. Juli 2021

Dies und das

Zu unsrem Bedauern lief diesen Frühling bei unserer Hoffnungsträgerin Leevke nicht alles wunschgemäß, sprich, wir konnten sie nicht herausbringen. Die Stute hat nun unseren Stall verlassen und wird ihre weitere Karriere bei meinem Kollegen Dr. Bolte in Lengerich fortsetzen. Wir drücken ihr uneingeschränkt die Daumen.

Nach dem guten Jahreseinstand von Sugar Daddy waren seine Besitzer und ich motiviert genug, ihn für die Goldenen Peitsche während der kommenden Großen Woche zu nennen. Der Hengst wird davor, vermutlich Ende Juli in Frankreich, noch einmal herauskommen.


09. Juli 2021

Dresden, Aix-les-Bains, Hannover und Mülheim

Bereits heute morgen begannen die finalen Vorbereitungen für das anstehende Wochenende. Unser Reisefuttermeister und unsere Amateurreiterin Jaqueline Laquai traten um 6 Uhr in der Früh die Reise nach Dresden an. Indar und Macavity sind zur Mittagszeit sehr gut in Dresden angekommen. Die Rennen beginnen bereits um 10:50 Uhr, nichts für Langschläfer. Beide Pferde werden Jozef Bojko anvertraut. Er reitet bereits seit vielen Jahren für mich und in der Regel durfte ich mit seiner Arbeit immer zufrieden sein. Sein Ritt zuletzt auf Kingsbury stand zu Recht in der Kritik und ich habe mich selbst sehr darüber geärgert. Sowas darf definitiv nicht passieren, aber aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit bekommt er natürlich die Chance diesen "Fehler" zu korrigieren. Auch er muss morgen gut ausgeschlafen sein, denn im Gegensatz zu früheren, Prä-Corona-Zeiten ist das Vierjährige und Ältere sieglosen Rennen keine zu unterschätzende Prüfung. Manoamano ist sogar Black Type erfahren. Shoot the Moon belegte dreimal in Folge den Ehrenplatz. Beiden könnte der Weg aber etwas zu weit werden. Nicht zuletzt verfügt auch die Wöhler-Stute Island Falls über Potential, sonst würde sie nicht mehr im Rennstall eines prominenten Kollegen stehen. Indar blieb zuletzt in Köln unter Wert geschlagen. Er hatte im entscheidenden Moment keine freie Passage, kam danach nicht mehr in Schwung. Macavity sprang zuletzt schlecht ab, was zum Teil auch zu einem Lernprozess gehörte. Wir wollen ihn gerne wie seine Mutter auf Warten geritten sehen. Seine Aufgabe erscheint bei einem guten Rennverlauf nicht unlösbar. Dieselben Kombination Besitzer-Trainer-Jockey gewann vor einigen Jahren einen Ausgleich 2 in Dresden, nahe der Heimat seines Besitzers also, mit Tricky Tiger. Auch diesmal wird er wieder vorort sein. Wir drücken die Daumen.

Am Sonntag sind wir auf drei Bahnen vertreten. Sugar Daddy tritt in Hannover erstmals für uns an. Zu unserem Leidwesen wurde ein schönes Aufbaurennen in Hamburg ersatzlos gestrichen. Mangels Alternativen treten wir nun auf zu weiter Distanz direkt in einem Listenrennen an. In der Arbeit wusste er zu gefallen, dennoch gehen wir mit verhaltenem Optimismus in das Rennen. Er soll nun einfach die Saison beginnen. Er hat es schwer. Highland Dragon kommt ebenfalls aus langer Pause. Er war zuvor bei seiner Besitzerin im Training und erhielt inzwischen viele Kilos Nachlass. Wir lassen uns überraschen. An Kondition darf er nicht scheitern.

In Mülheim starten Naduah und Smaragd, beides Pferde mit Platzchancen. Naduah gefällt mir in der Arbeit sehr gut. Sie hat aber auch ihren eigenen Kopf und einen eigenen starken Charakter. Martin Seidl kennt sie bereits sehr gut, das ist ein Vorteil bei ihr. Smaragd hat zuletzt enttäuscht, er hatte nach genauerer Untersuchung eine Entschuldigung.

In Aix-les-Bains treten wir mit unserem Super-Handicapper und unserer treuen Seele Aerion an. Er scheitert seit geraumer Zeit nur noch an weichem Boden, sonst läuft er immer konstant. Auch diesmal tritt er mit guter Chance an. Er besitzt als fünfjähriger Walllach inzwischen ausreichend Routine und Gelassenheit, um in der Arbeit nicht mehr viel zu verraten. Wir kennen ihn aber gut genug um zu sehen, dass er gut drauf ist. Genau das Gegenteil ist Kenzydancer. Er vermag auch nach der Kastration seinen übertriebenen Ehrgeiz nicht im Zaum zu halten und sein Nervenkostüm ist immer noch schnell angespannt. Dieses Rennen haben wir seit langem im Auge, wir freuen uns darauf. Klappt alles nach Plan, erhoffe ich mir von ihm ein gutes Abschneiden.


05. Juli 2021

Baden Galopp verfügt nun über eine eigene Webseite

Die Überschrift verrät eigentlich eh schon alles: auf → www.badengalopp.de gibts reichlich Wissenswertes unter anderem zur kommenden Großen Woche (29. August bis 05. September) und vielem mehr.


26. Juni 2021

Vier Platzchancen auf zwei Bahnen

Unser morgiger Renntag beginnt in Dortmund mit dem ersten Handicap-Start des dreijährigen Carolus. In den vergangenen Jahren konnten sich die Dreijährigen in der ersten Saisonhälfte nur selten in den Ausgleichsrennen gegen die älteren Pferde durchsetzen. Dieses Jahr war das etwas anders. Nicht nur das gibt uns Mut für den morgigen Start des kalibrigen Fuchses. Bisher brachten wir ihn höchstens über 2000m heraus, die 400m längere Distanz sollte demgegenüber einen Vorteil bedeuten. Er scheint ein Steher durch und durch zu sein. Die Marke dünkt uns fair, seine Reiterin nimmt überdies noch zwei Kilo Erlaubnis in Anspruch und reitet aktuell in guter Form. Er war bisher zwar immer weit geschlagen, der Leistungsunterschied in den dreijährigen Sieglosen Rennen ist jedoch enorm groß. Die Ausgangslage erscheint diesmal deutlich günstiger, der Boden kann nicht weich genug für ihn sein. Wir erwarten ein gutes Laufen.
Am selben Ort greift Kingsbury dann in einem Ausgleich 4 über 1600m ins Geschehen ein. Er lief zuletzt zweimal sehr ordentlich, sieht wie immer prima aus und platzt förmlich aus allen Nähten. Bei einem guten Rennverlauf erwarten wir uns auch diesmal wieder ein gutes Resultat.

Sevillano ist der erste von zwei Startern in Zweibrücken. Bei unserem letzten Besuch dort konnten wir mit vier Siegen im Gepäck die Heimreise antreten. Der zierliche Fuchs läuft erstmals auf einer kleinen Bahn, man muss also erst sehen wie er unter solchen Bedingungen zurecht kommt. Seine Arbeiten gefielen immer ganz gut, wobei er dabei nicht mehr alles verrät. Er braucht nicht viel Anlaufzeit, ein Platz unter den ersten Drei sollte drinnen sein. Miteintscheidend wird sein, wie gut er um den ersten Bogen kommt. Sein Bruder Soriano verlor dort bereits alle Chancen.
Sisi kam2 gut in die Saison, konnte auf der Bahn bereits mit Eva im Sattel gewinnen (damals ihr 50. Sieg als Rennreiterin). Sie wird inzwischen nicht mehr mit der damaligen Taktik geritten, aber klar wird Eva sich diesmal bemühen müssen Sisikam nah genug am Geschehen zu halten und offensiver zu sein. Hurricane Harry ist das zu schlagende Pferd in diesem Rennen.

Eva wird morgen außerdem noch Newa (für Chr. Freiherr v.d. Recke) und Twinnie (M. Bach) reiten. Am Montag führt uns die Reise nach Lyon. CMalaawtritt dort in einem stark besetzten Ausgleich über 2400m unter Thibault Speicher an.


10. Juni 2021

Vorschau auf Compiegne und München

Bessere Auflösung und Big Bourbon (hinten)

Der morgige Debutant Big Bourbon war als Jährling optisch kein Hingucker, daher konnten wir ihn auf der Auktion in Deauville (Arqana) für kleines Geld erwerben. Als Zweijähriger hat er sich bereits gut weiterentwickelt und auch wenn er ein spätes Pferd ist, konnte man bereits damals sein Talent erkennen. Seine Galoppade war schon auffallend gut. In der letzten Vorbereitungsphase auf das morgige Rennen hat er uns nicht enttäuscht und wir haben nach wie vor Mumm auf den Rajsaman-Sohn. Wir erwarten uns morgen keine Wundervorstellung, aber einen Auftritt, auf dem man aufbauen kann. Laquyood hingegen hatte zuletzt keine gute Phase und dementsprechend waren auch seine Resultate. Zum einen ist er "Begleitpferd" für Big Bourbon, zum anderen wusste er bei seiner Schlussarbeit dann doch noch wesentlich besser zu gefallen.

Nach München reisen wir wieder einmal mit etwa dem halben Stall. Den Beginn macht Naduah. Sie blieb zuletzt schon hinter den Erwartungen. Beim Einbiegen in die Gerade hätte ich jede Wette abgeschlossen, dass wir das Rennen gewinnen. Die Stute darf jedoch nicht zu früh an die Spitze kommen, denn sobald sie die Nase vorne hat, stellt sie ihre Arbeit ein. Dementsprechend werden wir die Taktik diesmal ändern. Im vierjährig sieglosen Rennen treten wir mit drei Pferden an. Attacke first soll sich erstmal vorstellen und Routine sammeln. Sie ist gut vorbereitet, den Rest muss sie nun zeigen. Rum Tum Tugger sieht blendend aus, stellt sich jedoch ein wenig töricht an. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Pferd ein 2000m Rennen nicht umspringen will. Er hat es beim letzten Start versucht. Wir gehen diesmal in der Distanz deutlich zurück, er braucht einfach noch Rennroutine. Indar gefällt in der Arbeit sehr gut. Seine letzte Form aus Longchamp kann ich so nicht verstehen. Auch wenn wir nicht als Favorit ins Rennen gehen, erwarte ich mir eine deutlich besseren Form. Carolus gefiel uns zuletzt gut. Er konnte durch das Rennen richtig viel lernen, bewies dabei Stehvermögen und Kämpferherz. Eine weitere Distanz wäre mir nicht unrecht gewesen, eine Platzierung erhoffen wir uns trotzdem. Kingsbury bestach bei seinem Jahresdebut durch eine schöne kämpferische Leistung. Er kommt für eine Platzierung allemal in Betracht. Smaragd musste sich bei seinem letzten Start sehr unglücklich ums zweite Geld geschlagen geben; da war mehr drin. Vielleicht kann er sich diesmal rehabilitieren. Sehr positiv überrascht hat mich das Laufen von Macavity. Legt er noch einen Zahn zu, spielt er eine entscheidende Rolle. Es ist diesmal einiges drin. Platzt endlich der berühmte (Stallform)Knoten, werden wir zufrieden aus München nach Hause fahren können.


27. Mai 2021

München muss es wieder einmal richten

Ein Bild mit niedriger Auflösung, auf dem Carolus zu sehen ist.
Während wir im März und April mit einem Sieg und mehreren Platzierungen noch eine gute Form vorweisen konnten, ist diese im Mai leider verloren gegangen. München soll nun die Formumkehr einleiten und, wie es das schon so oft der Fall war, unser (Rettungs-)Anker sein. Einen "Elfmeter" haben wir zwar nicht, einige Pferde gehen jedoch mit guten Platzchancen ins Rennen. Aber der Reihe nach.
Naduah gefiel mir in der Arbeit auf der Sandbahn immer richtig gut, auf Gras war sie hingegen schwach. Trotzdem wird sie, meine ich, morgen eine gute Form abliefern. Wenn Naduah nicht wie vergangenes Jahr Anlaufzeit benötigt, ist bei ihr vieles möglich. Mal sehen, was die anderen in dem Rennen können, wir werden sie prüfen. Es war eine sehr späte Entscheidung, Rum Tum Tugger in diesem Rennen laufen zu lassen. Dementsprechend wurde er auch nicht gezielt darauf vorbereitet. Eine Platzierung erwarte ich von dem eindrucksvollen Wallach dennoch. Kingsbury präsentiert sich in der Arbeit als sehr eifriges Pferd, ein Typ der sich selbst trainiert und schnell in Form bringt. Er will seinem Trainer jeden Tag vollen Eifer beweisen und wird darum auch nicht viel Anlaufzeit benötigen. Er bewegt sich richtig toll und sieht deutlich besser aus, als es seine Marke verrät. Ein Geldgewinn ist unser Anspruch bei ihm. Sisikam wurde mit gewonnener Reife deutlich ruhiger. Sie überanstrengt sich in der Arbeit nicht mehr. Mal sehen, wie weit sie ist. Macavity ist noch nicht in Bestform, der morgige Start soll den Weg dorthin ebnen. Carolus musste bei seinem ersten und einzigen Start gegen richtig gute Konkurrenz antreten. Wiesentau und Sassoon sind reelle Gruppe Pferde. Über die beiden gerechnet, war die Iffezheimer Form gut genug. Er verfügt über ausreichend Kondition, wird das Rennen aber noch brauchen um zu lernen. Smaragd hat zuletzt sehr enttäuscht. Findet er seine Form aus 2020 oder aus Mannheim wieder, landet er dennoch weit vorne.
25. Mai 2021

Aus Reitersicht auf der Sandbahn

Unser Sandbahnschwerpunkt während des ersten Quartals dieses Jahres ließ einen nicht ganz unwesentlichen Aspekt vermissen: die Sicht der reiterisch Aktiven auf die Dinge. Dieser Makel ist nun dank unseres ehemaligen Auszubildenden Alois Gräter behoben.


18. Mai 2021

Mojo Boy beim letzten Canter vor seinem Jahresdebüt


11. Mai 2021

Förderverein Baden Galopp Iffezheim e.V. gegründet

Die Presseerklärung des Förderverein Baden Galopp Iffezheim e.V zu seiner Gründung:

Am Donnerstagabend war es nun soweit, der Förderverein Baden Galopp Iffezheim e.V. wurde aus der Taufe gehoben. Pandemiebedingt konnten an der Gründungsversammlung nur die künftigen Vorstandsmitglieder teilnehmen, Interessierte konnten allerdings die Versammlung per Livestream direkt verfolgen. Der frühere Iffezheimer Bürgermeister Peter Werler wurde zum Vorsitzenden gewählt und der Iffezheimer Unternehmer Martin Kronimus zu seinem Stellvertreter. Auch die weiteren in die Vorstandschaft gewählten Personen kommen aus Iffezheim bzw. aus der Region und sind schon seit Jahrzehnten mit der Rennbahn eng verbunden. Bei den Wahlen wurde Thomas Schäffer, Steuerberater aus Rastatt, zum Schatzmeister und Dominique Mayer, auch Vorsitzender des Fußballvereins Iffezheim, zum Schriftführer gewählt. Des weitern wurden Elke Hoch, Vanessa Mayer, Peter Banzhaf, Andreas Merkel und Reiner Ellwanger als Beisitzer gewählt. Zu Kassenprüfern wurden Michael Witt und Willi Kuhn gewählt.
Zweck des Vereins sind laut Satzung die "Förderung des Sports, insbesondere des Galopp- und Reitsports durch Abhaltung und Unterstützung der Durchführung von Pferdezuchtprüfungen" sowie die "Förderung der Tierzucht, insbesondere der Vollblut- und Landespferdezucht durch Unterstützung der Durchführung von Pferdezuchtprüfungen2. Mit Unterstützung der Bevölkerung aus der gesamten Region will man die Durchführung der Galoppsportveranstaltungen auf Deutschlands wichtigster Galopprennbahn nachhaltig sichern. Der Jahresbeitrag wurde auf 180 Euro festgelegt.
Im Vorfeld der Gründungsversammlung wurde sowohl über die regionalen Medien als auch über das Fachblatt für den Galoppsport für eine Mitgliedschaft im Förderverein geworben. Alle Personen oder Unternehmen, die bis zum Tag der Gründungsversammlung ihren Beitritt zum Förderverein erklärten, können sich Gründungsmitglieder nennen. Wie Peter Werler mitteilte waren bis zum Beginn der Versammlung bereits 232 Mitgliedsanträge eingegangen.
In seinem Schlußwort warb der gewählte Vorsitzende für weitere Mitgliedschaften. Man wolle ein starker Rennverein werden, um auf das Geschehen der Rennbahn Einfluss nehmen zu können und mit den Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden eine Mitfinanzierung und damit auch eine langfristige Sicherung der Meetings erreichen.


30. April 2021

Förderverein Baden Galopp Iffezheim e.V., Folgemeldung

Folgende Meldung stammt aus dem heute Freitag erscheinenden Gemeindeanzeiger:

"Wie in der letzten Ausgabe bereits angekündigt finden Sie in der heutigen Ausgabe des Gemeindeanzeigers die Beitrittserklärung zum Förderverein. Es ist schon viel über uns berichtet worden, zuletzt auch in der Sport-Welt vor einer Woche. Darauf haben wir sehr viel positive Resonanz erfahren und viele spontane Beitrittszusagen von überall her erhalten. In vielen Mitteilungen wurde ausgesprochen positiv erwähnt, dass eine regionale Verankerung des Rennbahnbetriebs unerlässlich erscheint und diese nun mit unserem Förderverein gewährleistet sei. Das freut uns natürlich um so mehr weil es zeigt, dass die Rennbahn Iffezheim großes Ansehen genießt. Am kommenden Donnerstag, den 6. Mai 2021 ist nun der Tag der Gründungsversammlung. Diese findet um 18:00 Uhr im Badener Turf Treff auf der Rennbahn statt. Wir laden Sie gerne alle ein dabei zu sein im Livestream, der Link hierfür lautet:
http://player.iptv-playoutcenter.de/fvbgi
An dieser Stelle sei dafür herzlich Herrn Reiner Ellwanger von der Fa. Rese-Video in Sinzheim gedankt. Außerdem wird demnächst auch unsere Homepage freigeschaltet, die Adresse ist:
http://www.foerderverein-baden-galopp.de
Auf dem Beitrittsformular finden Sie die Adresse zur Abgabe der Beitrittserklärungen. Darüber hinaus können Sie diese gerne auch in folgende Briefkästen werfen: Fam. Mayer, Josefstr. 21B; Andreas Merkel, Josefstr. 12; Peter Werler, Lutherstr. 26; Elke Hoch, Oertbühlring 18. Vielen Dank schon hier und jetzt für die Unterstützung der für Iffezheim einzigartigen Besonderheit."


23. April 2021

Förderverein Baden Galopp Iffezheim e.V.

Nachstehender Aufruf stammt von den Verantwortlichen des neu gegründeten Vereins und wird von uns selbstverständlich gerne veröffentlicht:

Liebe Iffezheimerinnen, liebe Iffezheimer,

seit unserer ersten Veröffentlichung im Gemeindeanzeiger am 19. März hat sich viel getan. Die Vereinssatzung ist mit der Finanzverwaltung abgestimmt und einer Anerkennung des "Fördervereins Baden Galopp Iffezheim e.V." als gemeinnütziger Verein steht somit nichts mehr im Wege. Unsere Gründungsmannschaft steht, Vorsitzender soll Peter Werler werden und Stellvertreter Martin Kronimus, beide mit der Rennbahn eng verbunden. Der Jahresbeitrag soll 180.- Euro betragen. Die Homepage ist in Vorbereitung und wird an der geplanten Gründungsversammlung am Donnerstag, 6. Mai 2021 um 18:00 Uhr auf der Rennbahn präsentiert. Zwischenzeitlich haben wir für unsere Initiative sehr viel Zuspruch erfahren und wir gehen mit viel Optimismus an die uns gesetzte Aufgabe, eine breite Unterstützung in unserer Iffezheimer Bevölkerung und in der gesamten Region für unsere Rennbahn zu erhalten. Baden Galopp soll zusammen mit dem Förderverein ein großer und starker Rennverein werden. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung in ideeller und finanzieller Weise, einerseits um auf das Geschehen auf unserer Rennbahn Einfluss zu nehmen und natürlich auch, um mit Ihrem Beitrag und Ihrer Spende zur Mitfinanzierung der Rennen die Galopprennbahn in Iffezheim nachhaltig zu sichern. Schließlich wollen wir der Standort Nummer Eins für Galopprennen in Deutschland bleiben.
Die Gründungsversammlung müssen wir leider mit begrenzter Teilnehmerzahl durchführen, das bedauern wir wirklich sehr. Es werden im Wesentlichen nur diejenigen teilnehmen können, die sich gewissermaßen von Anfang an am Aufbau unseres Vereins beteiligt haben. Damit trotzdem möglichst viele dabei sein können ist ein Livestream geplant. Nähere Angabe folgen.
Wir wissen aber, dass viele an der regionalen Ausrichtung der Rennbahn interessierte Menschen aus Iffezheim und in unserer Raumschaft gerne gleich zu Beginn unseres Vereinslebens als Gründungsmitglied dabei wären, das möchten wir selbstverständlich ermöglichen und bereits im Vorfeld unserer Gründungsversammlung Beitrittserklärungen bereitstellen. Diese verteilen wir mit dem nächsten Gemeindeanzeiger und stellen sie auch rechtzeitig vor dem Gründungstag am 6. Mai im Internet zur Verfügung. All diejenigen, deren Beitrittserklärungen bis zum 6. Mai 2020 eingegangenen sind, gelten somit als Gründungsmitglieder. Wir für unsere Rennbahn, machen Sie mit!

Haben Sie Fragen oder Anregungen setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung: p.werler@t-online.de oder galopp@kronimus.de

Bleiben Sie gesund!


21. April 2021

Interview mit dem Trainer

Im Rahmen des RaceBets-Blog findet sich seit heute ein Insider-Talk mit dem Trainer.

Nachzulesen → Hier


18. April 2021

Erster Saisonsieg

Photo von Lilly Sarova

Dies schon für Folge des Trainings auf der neuen Sandbahn zu nehmen, wäre wahrscheinlich ein wenig vermessen, dennoch ist es ein erfreuliches Zusammentreffen, dass sie nur wenige Tage nach deren Eröffnung schon den ersten auf ihr trainierten Sieger vorweisen kann. Hallo Wien holte heute in Strasbourg unseren ersten vollen Saisonerfolg. Von Eva-Maria Geisler das Rennen über in günstiger Position versteckt, stürmte der Zink-Schützling eingangs der Zielgeraden in die erste Reihe und schob auf den letzten beiden Sprüngen noch die Nase nach vorne.

Zum Artikel auf → GaloppOnline

Photos von Albert Eyermann | Zum Vergrößern anklicken


13. April 2021

Noch eine Sandbahnmeldung

Diesmal ein Video, das den ersten Canter auf der fertiggestellten Sandbahn dokumentiert. Dem gezeigte Vorgang eignet natürlich keine außergewöhnliche Spannung, er ist ob seiner historischen Bedeutung und erstrebter Vollständigkeit in der Berichterstattung dennoch festgehalten. Außerdem gibt es in dem Video recht schönes Wetter zu bestaunen und das ist angesichts der Tatsache, dass anderorts in Europa unter Auslassung von Sommer und Herbst gerade der nächste Winter oder schlimmerenfalls sogar eine neue Eiszeit beginnt, doch etwas sehr tröstliches.

Zum Artikel auf → GaloppOnline


08. April 2021

Sandbahnneuigkeiten

Diesmal eine recht ausführliche Begehung der fast fertigen neuen Trainingsbahn.


04. April 2021

Frohe Ostern

Wir vom Rennstall Geisler wünschen allen ein gesund zugebrachtes gesegnetes Osterfest und hoffen (noch immer) auf ein baldiges Wiedersehen auf der Rennbahn!


02. April 2021

Neuigkeiten von der Sandbahn

Die Arbeiten an der neuen Trainingssandbahn nähern sich ihrem Ende: für den 12. April ist die Fertigstellung geplant, den 13. die Abnahme, am 14. findet die Eröffnung statt und der 15. ist ein Donnerstag. In der Zwischenzeit sind wir, um ohne Trainingsrückstand in die Saison zu starten, mit einem kleinen Kontingent unserer Pferde nach Hassloch ausgewichen. Wie es dort aussieht und sich trainiert ist in einem kurzen Video festgehalten.


28. März 2021

Trainingsimpressionen 2021

Die Turffreunde Baden machten sich die Mühe, ein kurzes Video mit Eindrücken aus dem Training zusammenzustellen. Sehenswert nicht zuletzt ob der äußerst beeindruckenden Kameraaufnahmen einer Drohne.


24. März 2021

Neues von der Sandbahn

Außerdem: Rahmens der jeweils Mittwoch mit einer Folge auf dem YouTube-Kanal der Firma Wettstar erscheinenden Serie "Galopp Grundlagen" spricht diesmal Daniel Krüger, der künftige Geschäftsführer von Deutscher Galopp über die klassischen Rennen.


20. März 2021

Neues vom Sandbahnbau

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Auf die Kiesschicht kommt die erste Sandschicht, über welche wiederum der magische Zaubersand, den in Kürze unsere Pferde bei der Arbeit unter ihren Hufen spüren dürfen, folgt.
Wer bekäme bei diesem Anblick nicht Lust, selbst auch wieder ein wenig Sport zu betreiben, oder wenigstens seine Zeit an irgendeinem Meeresstrand zu vertrödeln.


15. März 2021

Tag der Entscheidung

Update: Nach langer Sitzung des Gemeinderates erhielt "Baden Galopp" gestern Abend/Nacht die Bewilligung für ihr Konzept zum Rennbahnbetrieb. Damit ist die Zukunft des Galopprennsportes in Iffezheim vorerst gesichert!

Zum Artikel auf → GaloppOnline

Heute findet die für den Galopprennsport in Iffezheim zukunftsweisende Gemeinderatsitzung statt. Die Mitglieder des Gemeinderates stimmen über das von "Baden Galopp" vorgelegte Konzept und einen folgenden Vertrag mit der Gesellschaft (hoffentlich positiv) ab. Damit entscheidet sich heute voraussichtlich auch, ob heuer (oder überhaupt noch einmal) ein Meeting auf der Traditionsrennbahn in Iffezheim stattfinden kann. Wir werden auf unserer Seite möglichst zeitnahe über das Ergebnis der Abstimmung berichten.

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10. März 2021

Neues vom Sandbahnbau

Nachdem man in den letzten Wochen die Drainage fertigstellte, nähern sich die Arbeiten nun langsam dem Ende. Mittlerweile wurde mit dem Ausbringen des Zwischenvlies und der Befüllung begonnen.

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Parallel dazu werden auch die letzten Meter der Beregnungsanlage verlegt.

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04. März 2021

Zum aktuellen Herpesvirusausbruch im Pferdesport

Nachdem es in den letzten Tagen zu teils dramatischen Berichten in den Medien kam (SZ, FAZ, ORF), haben wir unseren langjährigen Tierarzt Dr. Constantin Moll gebeten, für alle Interessierten eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen rund um das Herbesvirus zu verfassen. Es soll damit einerseits möglicher Verunsicherung entgegengewirkt, auch aber ein Bewusstsein für den Ernst der Lage und die Notwendigkeit eindämmender Maßnahmen geweckt werden.

Zum Text


26. Februar 2021

Letzter Starter in Cagnes-sur-Mer

Hallo Wien wird morgen Samstag schon unser letzter Starter am Mittelmeer sein. Die Stute wusst zuletzt mit einem dritten Platz zu gefallen. Danach präsentierte sie sich auch in der Arbeit bestens und konnte nach dem letzten Laufen nocheinmal zulegen. Wir sollten also trotz schlechter Startbox und stärkerem Feld Chancen anmelden. Frida Valle Skar wird sie wieder reiten.
Aerion und Laquyood wurden wie auch fünfzehn weitere Pferde aus ihren Rennen eliminiert. Für uns wären diese Starts die Highlights des Meetings gewesen, so müssen wir diese Rennen an einem anderem Ort nachholen. Wir haben für beide Pferde schöne Alternativen gefunden. Dennoch schade, da beide derzeit richtig gut am Posten sind. Der Grund, warum keine vierte Abteilung aufgemacht wurde, sind unter anderem die wieder steigenden COVID-Zahlen.


16. Februar 2021

Was ist der Generalausgleich (GAG)?

Deutschlands Chefhandicapper Harald Siemen, Verfasser des unbedingt lesenswerten Handicapper-Blogs auf der Seite von Deutscher Galopp hat sich die Mühe gemacht, ein Video aufzunehmen, in dem er die Grundlagen des Handicap-Systems knapp und gut verständlich erklärt. Zu sehen sein wird es ab Donnerstag auf dem YouTube-Kanal der Firma Wettstar beziehungsweise auf unserer Seite unter dem Menüpunkt Galopp Grundlagen.


13. Februar 2021

Neues vom Sandbahnbau

Über der sukzessive auch unsere Erwartungen verändernden Klimaerwärmung darf man eines nicht vergessen: der Monat Februar, dessen erste Hälfte wir gerade hinter uns gebracht haben, gehört traditionell immer noch zur kalten Jahreszeit. Iffezheim erlebt heuer einen Winter wie er früher einmal war, so mit Schnee und Frost und eisigkaltem Wind, nicht dem lauwarmen, verregneten Vorfühlingswetter, wie wir es aus den letzten Jahren gewohnt waren (gut, dafür heuer allerdings ohne die Weihnachtsmärkte, die Punschhütten, die Faschingsumzüge, die Fastnachtfeiern, usw. aber das ist wieder eine andere Geschichte).
Den Sandbahnbau betrifft das insofern, als die Arbeiten zwischenzeitlich immer wieder mal ruhen mussten. Fortschritte sind dennoch zu verzeichnen.

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06. Februar 2021

Ein Photo aus Cagnes-sur-Mer

Aerion mit Eva-Maria Geisler
Photo von Beatrice Ehlert

30. Jänner 2021

Neues vom Sandbahnbau

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Die Arbeiten gehen zügig voran. Tribünenseitig wurde die Hecke, welche bisher eine direkte Sicht auf die Sandbahn verhinderte, entfernt. Trainer und Besitzer können in Zukunft also die Aktion beziehungsweise Galoppade ihrer Pferde visuell unbeeinträchtigt beobachten. Auf den unteren beiden Bildern ist der Aushub des bisherigen Untergrundes (Makadam) zu sehen.
24. Jänner 2021

Bilanz und Vorschau

Aerion mit Eva-Maria und Laquyood mit Freddy

Die erste Woche unseres Aufenthaltes in Cagnes-sur-Mer ist vorüber. Wie bereits geschildert, konnte Brunlukka gleich allen anderen unserer Pferde vor der Abreise an die Riviera kaum galoppiert werden. Sie ging diesmal also vermeintlich frisch und erholt ins Rennen. Man hätte angesichts dieser Umstände meinen können, sie würde sich aufs Galoppieren freuen - dem war jedoch nicht so. Sie konnte diesmal nicht einmal zum Aufgalopp bewegt werden, ging ungewöhnlich schlecht in die Startbox und sprang zudem schlecht ab. Sie verträgt es also offensichtlich nicht, ausgeruht ins Rennen zu gehen. Für ihr Verhalten im Rennen selbst scheint mir am ehesten der Begriff Arbeitsverweigerung angemessen um ihr Laufen zu beschreiben. Sie wird am 28. Januar auf Gras die Gelegenheit erhalten, ihre letzten beiden Formen zu korrigieren.
Porsenna verletzte sich leider bei seiner Schlussarbeit in Cagnes und ist inzwischen wieder zurück in Iffezheim.

Kommende Woche wird am Montag After Rain Sun im Ausgleich für vierjährige Pferde über 2000m aufgeboten. Dieses Rennen konnten wir im vergangenen Jahr mit Aerion gewinnen. Ihre letzte, schwache Leistung nahm ich der Stute etwas übel. Sie verliert schnell die Lust, wenn sie überholt wird. Die Trainingsleistungen sind besser als ihre Rennleistungen.
Am Dienstag starten dann Aerion und Laquyood. Für Aerion hätten wir gerne wieder Eddy Hardouin engagiert, der glänzend mit ihm zurecht kommt. Trotz vieler Bemühungen von Eddy, seinem Agenten und mir muss er allerdings für meinen Kollegen Cedric Boutin, für den er während des Meetings auch in der Morgenarbeit reitet, in den Sattel steigen. Marie Velon wird ihn ersetzen. Sie nimmt 1,5kg (Damen-)Erlaubnis in Anspruch, die gerade in einem Ausgleich viel helfen können. Entscheidend wird sein, wie gut sie ihn auf den ersten paar hundert Metern zu managen vermag und wie der Rennverlauf sich entwickelt. Aerion ist immerhin Bahn und Distanzsieger. Für Laquyood ist es das erste Antreten nach einer unfreiwilligen Pause. Er wird diesen Start noch benötigen. Seine Schlussarbeit war erfreulich. Nach der besprochenen Starts geht es dann am Donnerstag wieder weiter.


22. Jänner 2021

Neues vom Sandbahnbau

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20. Jänner 2021

Baubeginn und ein virtuelles Züchtertreffen

Mit sicherem Abstand zueinander: Bürgermeister Christian Schmid, die Investoren Hans Jörg Simon und Lars Jensen
sowie Paul-Jaques Tanvez von Normandie Drainage. Die Masken wurden nur fürs Photo kurz abgenommen.

Heute erfolgte auf der Iffezheimer Rennbahn der Spatenstich zum Bau der neuen Sandbahn. Wir planen, den Fortschritt der Arbeiten mit regelmäßigen Bildern hier auf unserer Seite zu dokumentieren, um auch jenen, die nicht das Glück haben, im schönen Iffezheim oder in dessen nicht minder schöner Umgebung zu leben, Einblicke in den Ablauf zu geben.

Am kommenden Sonntag, den 24. Jänner um 17 Uhr (wohl Zeit genug bis zum Tatort, diesmal übrigens mit den Ermittlern Thorsten Falke und Julia Grosz, es lohnt sich unter Umständen also, mit dem Popcorn und dem Genuss der interessanteren Getränke bis nach 20:15 Uhr zu warten) findet das diesjährige Züchtertreffen von Gestüt Röttgen statt und wie es sich in Zeiten wie diesen gehört, tut es dies zwar ohne Publikum vor Ort, dafür jedoch auch ohne großen Aufwand (für die Zuseher), ohne Maskenpflicht, ohne lange Anreise und ohne die Widrigkeit eventuell schlechten Wetters, als Übertragung im Internet bequem von zuhause aus zu verfolgen. Wenn das mal keine Schule macht. Spätestens jedoch wenn es mit dem Decken losgeht, ist es mit dem digitalen Home-Office wieder vorbei.
Übertragen wird das ganze auf dem YouTube-Kanal von Wettstar.


17. Jänner 2021

Meetingsbeginn in Cagnes-sur-Mer 2021

Munter, frisch und voller Tatendrang nach der langen Fahrt

Vom winterlichen Iffezheim ans sonnige Mittelmeer oder so - hätte die Überschrift auch lauten können (falls wer daraus einen Schlager machen möchte, gerne). Zu unserem dritten Meeting in Cagnes-sur-Mer werden wir jedenfalls mit dem bisher größten Kontingent anreisen. Die ersten vier Pferde (Aerion, Brunlukka, Laquyood und Porsenna trafen bereits gestern ein. Während die Anreise reibungslos vonstatten ging, lief es die letzten Tage vor Abreise, der letzte Teil der Vorbereitung also, alles andere als rund. Regen, Schnee und Frost ließen die letzte Woche kein Training auf der Bahn zu. Wir werden versuchen, den Rückstand schnellstmöglich und umgehend aufzuholen.
Nach so einer Woche direkt am ersten Meetingstag ins Renngeschehen einzusteigen ist normalerweise nicht meine Art, manchmal muss man jedoch umdenken und Neues ausprobieren. In diesem Fall spielt auch der Zeitdruck noch eine Rolle, Brunlukka ist nämlich für die Auktion in Deauville Mitte Februar gemeldet. Um eventuell dreimal während des Meetings an den Ablauf kommen zu können, müssen wir direkt loslegen. Wir starten morgen also ohne größere Erwartungen ins Meeting und freuen uns, falls es überraschend besser läuft als gedacht. Die Stute ist bekanntlich etwas speziell und bei ihr ist alles denkbar.
Dieses Jahr werden wir das Meeting mit einigen Pferden bestreiten, die Comebacks nach unfreiwilligen Pausen feiern: neben Laquyood und Porsenna etwa Adesias. Brigantine hatte zwar Mitte Dezember einen Start, davor jedoch eine lange Pause. Von diesen Pferden kann man nicht direkt wieder ihr altes Leistungsvermögen erwarten. Den einen oder anderen Start müssen wir ihnen geben um wieder in die Spur zu finden. Wir haben aber auch ein paar ausgewiesene Cagnes-Spezialisten dabei, u.a. Aerion, Laquyood und Porsenna. Die Messlatte vom vergangenen Jahr liegt hoch. Das empfinden wir allerdings nicht als Druck sondern als positive Motivation.
Wir freuen uns jedenfalls schon auf die nächsten Wochen, es wird spannend!


15. Jänner 2021

Harte Trainingsbedingungen ...

... herrschten heute in Iffezheim. Der Winter hat seine weiße Pracht über das Geläuf verteilt. Hilft aber alles nichts: wenn es eine Saison voller Höhepunkte werden soll, muss man auch solche Verhältnisse durchstehen.


14. Jänner 2021

Winter Wonderland


11. Jänner 2021

Der Saisonrückblick ist da

Der Saisonrückblick ist → DA

Zum → Rückblick 2020


09. Jänner 202021

Dies und das

Die freundlichen Menschen von der Sport-Welt haben uns dankenswerterweise die Datei mit der gestern erschienenen Stallparade unseres Quartiers zur Verfügung gestellt. Nachzulesen → hier.

Des Trainers Lieblingsdeckhengst Zoffany ist leider von uns gegangen. Von seinen Nachkommen waren Hautot und Virginias Princess für unser Quartier aktiv und siegreich, aktuell steht noch Godfather Racings Santino Corleone bei uns im Stall.

Der Fischotter wurde von der Deutschen Wildtierstiftung zum Tier des Jahres 2021 gewählt. Der Österreichische Naturbund entschied sich für den Siebenschläfer (ein tolles Tier) und die Schweizer Naturschutzorganisation ProNatura für den Bachflohkrebs.

Übermorgen Montag folgt der Jahresrückblick.


08. Jänner 202021

Sport-Welt Stallparade

Die aktuelle Ausgabe der Sport-Welt enhält eine ausführliche und wie jedes Jahr sehr lesenswerte Stallparade unseres Quartiers.

GaloppOnline


04. Jänner 202021

Saisonstart 2021 mit zwei Pferden in Lyon

Sehr früh im Jahr haben wir am morgigen Dienstag in Lyon La Soie unsere ersten Starter. Den Auftakt macht After Rain Sun unter Eva-Maria. Obwohl wir sie Ende letzten Jahres bereits geschoren haben, sieht sie inzwischen wieder aus wie ein Teddybär. Die Stute schiebt Haar nach, es ist unglaublich. Sie wusste zuletzt besser zu gefallen, als das Ergebnis es aussagt. Eine Platzierung ist nicht ausgeschlossen, zumal ihre Schlussarbeit einen guten Eindruck hinterließ. Letztlich dient dieser Start dennoch in erster Linie als Generalprobe für Cagnes-sur-Mer.
Aerions letzte Form war nach idealem Rennverlauf gut, der fünfjährige Wallach nur knapp geschlagen. Er trifft in der morgigen Prüfung unter Eddy Hardouin auf alte Bekannte. Zwei davon waren bedauerlicherweise zuletzt vor uns. Auch für ihn ist dieses Rennen eine letzte Vorbereitung für das Meeting an der Cote d´Azur. Eine Platzierung erscheint allemal im Bereich des Möglichen. Aerion ist halt immer sehr vom Rennverlauf abhängig, er braucht schnelle Rennen und seinen Rythmus, keine Tempowechsel. Porsenna wird zum Nichstarter erklärt, da er nach seinem letzten Canter tickte.

In den nächsten Tagen folgt dann der Jahresrückblick sowie meine Einschätzung der aktuellen Lage bezüglich des Trainings- und Rennbetriebes in Iffezheim. Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei Karsten Banzhaf bedanken, der mich beim Schreiben der Vorschau für den morgigen Renntag unterstützte.

On a Sidenote: Auf dem YouTube-Kanal der Firma Wettstar finden sich mit dem Trainer aufgenommene Videos, die der Erklärung einiger Grundlagen des Rennsportes gewidmet sind. Die Serie wird jeden Mittwoch um eine neue Folge ergänzt. Nachzusehen ist das alles → hier.


03. Jänner 202021

Iffezheim vorgestern und heute

Am Morgen des Neujahrstages
Heute Morgen

26. Dezember 2020

Erfolgreicher Saisonausklang

Hätte nicht Laquyood am 15. Jänner in Cagnes-sur-Mer unsere Saison mit einem dritten Platz eröffnet, Aerions ebendortiger Sieg am 20. würde den Anfang gebildet haben und die Saison damit enden wie sie begonnen hat: mit einem Sieg. Für einen solchen sorgte heute nämlich der von Eva-Maria Geisler gerittene Smaragd in Mülheim. Im für unser Quartier letzten Rennen des Jahres musste das sechsjährige Juwel (bei erst drei Lebensstarts stehen zwei Siege und ein zweiter Platz zu Buche) mit einem Start aus der wenig vorteilhaften Box 13 vorliebnehmen. Nach dem Start ließ der Wallach beim Kampf um die vorderen Plätze des mit 16 Startern gut besetzten Feldes zunächst anderen den Vortritt und war im ersten Bogen entsprechend weit hinten zu finden. Die Gegenseite dieses sich durch tiefen Boden auszeichnenden Geläufes, das Feld fächerte sich hier weit nach außen hin auf, bot eine erste Möglichkeit zur Verbesserung der Position; eine weitere öffnete sich eingangs der Zielgeraden, als einen Großteil der Bewerber recht bald die Kräfte verließen. Smaragd hingegen nahm da erst richtig Fahrt auf und eilte, gut vorgetragen von Eva und begleitet von nur mehr zwei ernsthaften Konkurrenten, relativ ungefährdet zu seinem mit eineinviertel Längen Vorsprung eingeholten Erfolg.

Zum Artikel auf → GaloppOnline

Starter


So., 05. Dezember - Lyon
6.R.
Malaaw
Kontakt: An der Rennbahn 8-9, 76473 Iffezheim | Tel: +49/(0)176/ 205 70 115 | Email: gerald.geisler@gmx.de