Neuigkeiten
Startschuss zum Baden-Meeting
Nachdem die letzten Wochen aufgrund zahlreicher Nennungen und der damit anfallenden Transporte zu den jeweiligen Rennbahnen kaum Zeit dafür ließen, hier also wieder einmal eine kurze Übersicht unserer nächsten Startern:
Mit dem heute beginnenden Frühjahrsmeeting ist wieder Hektik in die ansonsten doch eher beschauliche Ruhe des Boxendorfes eingekehrt - und das durchaus im positiven Sinne, denn anstatt weite Reisen auf uns nehmen zu müssen, dürfen wir das Rennsportfeeling für eine Woche zur Abwechslung jetzt auch einmal vor der eigenen Türe genießen.
Unsere Starter haben sich zuletzt gut verkauft, ich darf also einigermaßen optimistisch in die kommenden Tage gehen. Mit Leoderprofi haben wir gleich am ersten Tag einen seriösen Sieganwärter - auch wenn er diesmal über die 1200m statt der gewohnten 1400m geht; schnell genug sollte er dafür jedenfalls sein. Die beiden anderen Starter - Super Kenny und Elegante Solaire - sind ebenfalls fein am Posten, treten jedoch gegen große Felder an, mit einem Platzgeld wären wir also durchaus nicht unzufrieden.
Morgen wird dann Lou Bega sein Lebensdebüt geben und das durchaus überschaubare Feld könnte ihm die Möglichkeit bieten, gleich zu Beginn seiner Karriere positiv aufzufallen. Die Erwartungshaltung ist jedenfalls groß.
Giant Cat-Sieg in Hassloch
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Photo von Fotostudio Raubuch |
Giant Cat konnte heute in Hassloch ihre Maidenschaft ablegen. Von Maxim Pecheur Start-Ziel geritten, kam die Stute letzlich mit einer halben Länge sicher vor dem Totofavoriten Fol Liam ins Ziel. Ein Rennen später musste sich dann Winwitsch, ebenfalls mit Maxim Pecheur im Sattel, nach einem knappen Kampf gegenüber der favorisierten Aloysia nur mit einer Kopflänge geschlagen geben.
Sanjii triumphiert im "Premio Bereguardo"
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Photo von Duccio D'Apice |
Stall Herbs Sanjii Danon holt sich auf Listenebene in einem hart umkämpften Rennen endlich seinen ersten Black Type-Sieg. Nachdem sich der von Luca Maniezzi gerittene Big Shuffle-Sohn zu Beginn des Rennens noch am Ende des Feldes einreihte und an dieser Stelle auch in die Zielgerade kam, war - im Gegensatz zum Rennen vor einem Monat, wo an selber Stelle die finale Offensive leider einen Tick zu spät erfolgte - dem an der 400m-Marke gestarteten Angriff diesmal mehr Fortune beschieden. Nach einem beeindruckenden Finish durch das dicht beieinander liegende Feld, lief Sanjii schließlich mit einer Halslänge Vorsprung vor Libano und Oratorio Latino ins Ziel.
→ Zum Video auf Ippodromimilano.it→ Zum Artikel auf GaloppOnline
Neuzugang aus Newmarket
Beim Tattersalls Guineas Breeze Up Sale in Newmarket erhielt der mittlerweile schon mannigfach englanderprobte Ronny Heimburger den Zuschlag für Lot Nr. 139, eine 2jährige Bertolini-Stute aus der Sweet Portia (IRE). Das Pferd wird, wenn alles nach Plan verläuft, in den Morgenstunden des kommenden Mittwochs bei uns im Stall eintreffen.
Sanjii-Start in Mailänder Listenrennen
Am Sonntag wird Stall Herbs Sanjii Danon an den Ort seines Saisondebüts zurückkehren und in Mailand über 1600m im mit 41.800,- Euro dotierten "Premio Bereguardo" an den Start gehen. Den Ritt in diesem für 16:45 Uhr angesetzten Rennen wird, wie schon vor einem Monat im "Premio Montebello", den Sanjii bekanntlich an dritter Stelle beendete, Luca Maniezzi absolvieren.
→ Zum Artikel auf GaloppOnlineZwischenbericht
Eine englische Woche liegt hinter uns, eine noch viel dichtere vor uns. In den vergangenen Tagen haben wir uns zweimal in Frankreich versucht und sowohl mit Furistos als auch mit World Stars Auftreten bin ich, obwohl beide Pferde letzlich ohne Preisgeld blieben, alles andere als unzufrieden. Das Rennen in Longchamp war, das wird auch die Zukunft zeigen, schwer. Nahezu alle Pferde hatten den Vorteil, schon ein Rennen im Bauch zu haben. World Star wird, davon bin ich überzeugt, sein Geld jedenfalls noch verdienen.
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Giant Cat Photo von Murat Fischer |
Am Sonntag starten wir Giant Cat in die Saison; die letzte Arbeit auf weicher Bahn war okay, ein Platzgeld sollte also allemal drinnen sein. Am Montag wird dann Kowalsky in Chatillon sein Jahresdebüt geben. Er ist aktuell einer unserer besten 3jährigen. Interessanterweise hört man von den großen Quartieren derzeit eintönig, dass der heurige Dreijährigenjahrgang nicht unbedingt berauschend sein soll; es wird sich nun in nächster Zeit zeigen, ob unser Stall diesbezüglich eine Ausnahme bildet oder sich in die Reihe der Klagenden einzureihen hat.
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Tricky Tiger Photo von Murat Fischer |
Am Tag der Arbeit sind wir mit Bacchus Danon in München und Tricky Tiger in Düsseldorf am Start. Die Meile mit Bacchus stellt einen Versuch dar, bei Waldemar Hickst wurde er eigentlich immer über weitere Wege geschickt. Ähnlich wie bei Giant Cat erwarte ich mir zumindest einen Geldgewinn, zumal die Arbeit wirklich vielversprechend war. Bei Tricky sind wir von gutem Boden abhängig. Sollten wir diesbezüglich zur Abwechslung einmal Glück haben, ist die Erwartungshaltung bei so einem Pferd natürlich immer groß. Er hat bei der Schlussarbeit einmal mehr gezeigt, dass er mit weicher Bahn nicht viel anfangen kann.
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Leoderprofi Photo von Murat Fischer |
Am Mittwoch sind dann Bachstelze und Leo in Köln dran. Leo hat sich zuletzt sehr gut aus der Affäre gezogen und startet nun das erstemal eine Klasse höher im Ausgleich III. Leider musste er nach einer kleinen Verletzung ein paar Tage mit dem Training aussetzen, sodass wir mit einem kleinen Rückstand antreten. Normalerweise wäre dieses Rennen daher eigentlich kein Thema gewesen, unglücklicherweise gibt es in den nächsten Wochen keine Alternative für ihn - nicht einmal in Baden - was ich alles in allem schon erschreckend finde.
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Bachstelze Photo von Murat Fischer |
News gibt es auch von unserem Stalljockey (in spe) Lennart Hammer-Hansen: er hat zuletzt wieder zwei Rennen gewonnen und steht nun bei vier Siegen von neun Ritten. Das ist schon eine sehr beachtliche Leistung. Lenny wird uns erstmalig am 13. Mai (in Köln oder Hassloch) zur Verfügung stehen und dann auch das Frühjahrsmeeting bei uns verbringen, dabei sowohl in der Morgenarbeit als auch in den Rennen für uns reiten.
Allen Lesern Hals und Bein!Erster Saisonsieg durch Mantatisi
"Ich soll es, also kann ich es auch!" dachte sich Mantatisi heute in München aus gegebenem Anlass wohl und nahm sich also die Freiheit, ihr Rennen zu gewinnen. Alles in allem, wie wohl auch der alte Kant zugestanden hätte, ein recht vernünftiger Gedanke für ein Pferd. In einem knappen Rennen konnte sich die von Darren Moffatt gerittene Stute, die sich zu Beginn der Zielgeraden noch relativ aussichtslos im Pulk des Feldes eingesperrt fand, letzlich doch an der Innenseite mit einer Kopflänge vor dem favorisierten Dynamite Cat durchsetzen.
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Photo von Lajos-Eric Balogh / Turfstock.com |
Vorschau auf Sonntag, den 22. April
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Immanuel Kant |
Am 22. April, dem Geburtstag des ruhmreichen Immanuel Kant, sind wir auf zwei Rennbahnen vertreten. In München gibt die 3jährige La Nette ihr Jahresdebüt, zugleich ihren dritten Lebensstart. Aktuell wird in diesem Rennen noch sehr viel verlangt und ob La Nette da schon mithalten kann, wird sich weisen. Die Stute ist jetzt allerdings "reif" und zu Tode trainieren wäre auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Es ist davon auszugehen, dass sie ordentlich laufen wird und zumindest die weitere Routine, die sie dabei sammelt, kann ihr bald zugute kommen. Kitania gibt ebenfalls ihr Jahresdebüt. Sie hat die letzte Saison nicht ohne Grund frühzeitig beendet, momentan ist sie gesundheitlich aber in Ordnung. Obwohl ihr die Distanz wahrscheinlich zu kurz ist, hat sich dieses Rennen nichts desto trotz gut angeboten.
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Mantatisi nach dem Sieg in München am 16.10.2011 Photo von Murat Fischer |
Sehr gespannt darf man dem Auftreten des dritten Jahresdebütanten, Mantatisi entgegenblicken. Das Pferd, eine Stute im Übrigen, hat vergangene Saison über den gefragten Weg in München bereits gewonnen und auch zuletzt in der Arbeit nichts falsch gemacht. Im Ausgleich III. trifft sie es natürlich um einiges schwerer an, Chancen rechne ich mir aber trotzdem aus, zumal bei ihr die Hoffnung auf höhere Aufgaben noch nicht ganz abgehakt sind. Bayonero hat zuletzt alles andere als enttäuscht und schwieriger sollte die Aufgabe diesesmal auch nicht werden. Etwas besserer Boden wäre - nicht nur für ihn - natürlich günstiger, unglücklicherweise ist in München wie zuletzt mit tiefer Bahn zu rechnen.
Nach Zweibrücken fahren wir mit zwei Startern; Diabolito hat seinem Vermögen nach allererste Chancen, allerdings ist auf kleinen Bahnen nicht immer nur das effektive Leistungsvermögen der Pferde entscheidend, mit Maxim haben wir allerdings den momentan im Jockeychampionat führenden Reiter im Sattel und somit sicherlich einen gar nicht so geringen Vorteil auf unserer Seite. Elegante Solaire muss ihre blasse Vorstellung vor drei Wochen in Frankfurt korrigieren; bei ihr wird sich zeigen, wie gut sie mit der engen Bahnführung klar kommt.
Nachbetrachtung zum Renntag am 15. April
Ein 5. Platz ist es letztlich beim Gruppedebüt geworden und obwohl diese Platzierung zwar nicht den ganz großen Anlass zur Freude bietet, war die damit verbundene Erfahrung insgesamt betrachtet doch eine sehr lohnende. Wie schon die Vorbereitung, verlief auch der Transport nach Düsseldorf reibunglos; so war es letzlich nur der etwas zu tiefe Boden, der die Bedingungen nicht völlig optimal sein ließ. Im Führring stand ich dann wie ein kleines Kind vor dem Christbaum und alleine das Erlebnis des Drumherums eines derart großen Rennens war die Aufregung und die Vorfreude wert.
Wenn man im Vorfeld auf die Bedeutung des Rennverlaufes für den Ausgang desselbigen hinweist, dann hat soetwas immer ein wenig von einer Plattitüde; wenn sich der Rennverlauf dann als ungünstig für das Abschneiden des eigenen Pferdes erweist, dann bewahrheitet sich aber leider doch wieder, wieviel in unserem Sport, der ganzen guten Vorbereitung zum Trotz, letzlich auch in den Händen Fortunas ruht. Nachdem Sanjii wenig vorteilhaft abgesprungen ist, lag er von Beginn des Rennens an am Ende des Feldes. Ohne Mühe, vielleicht aber mit etwas zuviel Aufand auf der äußersten Spur konnten wir unsere Position im Schlussbogen verbessern und kamen mit einer hervorragenden Ausgangslage in die Gerade. Auf dem weichen Geläuf und gegen diese Klasse konnte Sanjii seinen Speed dann aber leider nicht mehr ausspielen.
In Düsseldorf anzutreten hat sich bestimmt nicht als Fehler erwiesen. Auch wenn es uns nicht gelang, die "Großen" zu ärgern, haben wir uns achtungsvoll aus der Affäre gezogen. Sanjii steht mittlerweile wieder gesund in seiner Box und harrt seines für die erste Maihälfte geplanten nächsten Antretens.
Der Renntag in Frankfurt war hingegen alles andere als erfreulich: zu Bawaabs Auftreten fehlen mir die Wort und Ovambo litt wohl an einem für ihn viel zu langsamen Rennen; aus guter Lage konnte er überhaupt nicht zulegen und blieb so im Finish äußerst blaß.
Vorschau auf den Renntag am 15. April
Absolutes Highlight - nicht nur dieser noch jungen Saison sondern auch im Gesamten meiner Karriere gesehen - ist die am Sonntag um 17 Uhr in Düsseldorf unter Beteiligung von Stall Herbs Sanjii Danon stattfindende Frühjahrs-Meile (Gr. III). In der Vorbereitung auf dieses Rennen hat bisher alles so mustergültig geklappt, dass es mich schon fast unheimlich anmutet; das Pferd sieht blendend aus, hat vom Vorbereitungsrennen in Italien profitiert und die damit verbundene Strapaze problemlos weggesteckt. Die Gegner, allen voran Alianthus, dürfen wohl als die derzeit besten Meiler Deutschlands bezeichnet werden, diesbezüglich machen wir uns keine Illusionen. Zugegebenermaßen fehlt mir ein wenig die Vergleichsmöglichkeit um Sanjiis Chancen in diesem Feld realistisch einschätzen zu können. Dass das Pferd aber toll am Posten ist, darüber gibt es keine Zweifel. Planmäßig werden wir um 8 Uhr die Reise nach Düsseldorf antreten und dort, wenn alles klappt, um etwa 12:30 Uhr ankommen; dann heißt es erst mal warten.
Von Alianthus steht zu erwarten, dass er mit Box 1 vorne gehen wird. Im ersten Teil des Rennens müssen wir - d.h. genauergenommen Sanjii und sein Reiter Alexander Pietsch - versuchen, den Abstand zur Spitze nicht zu groß werden zu lassen, um im zweiten Teil noch aufholen und, wer weiß, vielleicht auch noch überholen zu können. Ein freie Bahn wäre dazu sicher kein Nachteil, aber der Rennverlauf gehört ohnehin, gleich welche Kategorie, zu den erst während des Rennens sich entscheidenden Variablen. Eine ausführlichere Vorschau findet sich auf → GaloppOnline.
In Frankfurt gehen fast unmittelbar im Anschluss an Sanjiis Rennen zuerst Bawaab und danach Ovambo an den Ablauf. Bawaab muss seine unerklärlich schwache Form aus Köln korrigieren; ein Platz im Mittelfeld wäre über den für ihn an sich zu weiten Weg schon in Ordnung. Ovambo ist der "Sport Welt"-Favorit, ob er schon so weit ist, diese großen Schuhe auch auszufüllen, wird er uns am Sonntag beantworten; dieser Tage hat er sich ausnehmend wohl gefühlt und sein Jahresdebüt in Frankfurt verlief besser als erwartet.
Allen Lesern dieser Website Hals und Bein - und bitte Daumen drücken beim Gruppedebüt des Stalles Geisler!
Nachbetrachtung zum Osterrenntag
In Köln herrschte "Land unter", der Boden war richtig tief und aufgewühlt, nicht für jedes Pferd die optimalen Bedingungen. Leo kam damit aber überraschend gut zu Recht und konnte die Trainingseindrücke bestätigen. Angesichts der Verhältnisse sind wir trotz der knappen Niederlage mit dem zweiten Platz zufrieden.
Bawaab stellt mich hingegen vor ein Rätsel: in der Arbeit top - im Rennen flop. Wir werden diese Janusköpfigkeit zu analysieren haben und hoffentlich bald die Ursache für sein schlechten Abschneiden finden.
In München lief hingegen alles nach Plan: Furisto hatte bei der 500m-Marke für einen Moment keine freie Bahn, kämpfte danach aber schön weiter. Der Bursche wird, da bin ich mir sicher, seinen Weg gehen und nicht mehr lange sieglos bleiben. Gleiches gilt für Bayonero, dessen Abschneiden von einem unglücklichen Rennverlauf geprägt war.
Super Kenny war in Saarbrücken um den 3. Platz nur knapp geschlagen. Etwas mehr durfte man sich von ihm schon erwarten, ich würde aber, ohne fadenscheinige Ausreden heranziehen zu wollen, auch bei ihm den Rennverlauf für nicht gänzlich optimal nehmen. Im letzten Rennen des Tages hat dann Diabolito mehr sein Kämpferherz bewiesen, die Distanz war für seine Anlage vielleicht ein wenig zu kurz, der dem 3. Platz liegt aber voll im Plansoll.
Auch wenn natürlich ein wenig Wehmut über das Ausbleiben eines vollen Erfolges mitschwingt, werte ich den Umstand, dass immerhin fünf von sechs Startern im Geld waren, als Indiz für die gute Aufbauarbeit der letzten Wochen und Monate.
Sanjii hat im Übrigen heute seinen letzten besseren Canter absolviert. Alles verlief planmässig und ohne Komplikationen. Der Countdown auf den 15. April läuft also.
Vorschau auf den Osterrenntag
Am Ostermontag finden in Deutschland auf drei Bahnen Rennen statt, wir sind überall vertreten.
Beginnen wir mit Köln:
Bawaab hat uns letztes Jahr über 2500m in Mannheim bei seinem ersten und einzigen Start enttäuscht. Diesesmal lassen wir ihn über die Meile und auf einer Bahn mit geraden Linien laufen, beides sollte ihm entgegenkommen. Der Street Cry-Sohn hat im Training ordentlich gearbeitet und wird daher allen Erwartungen nach eine ansprechende Leistung bringen. Mit Elgin gibt es zwar einen klaren Favoriten in seinem Rennen, wenigstens Geld sollten wir aber doch mitnehmen können.
Leoderprofi hat über den Winter nocheinmal ausgelegt. Unser Poulesieger vom Vorjahr braucht bestimmt nicht viel Anlaufzeit und in der Arbeit hat er auch nicht enttäuscht. Sollte der Boden nicht zu weich werden und die Bahn gut bleiben, würde ich ihn für meine vielleicht aussichtsreichste Chance am Ostermontag halten.
In München gehen zwei interessante 4jährig Sieglose an den Ablauf. Furisto, der "Sport Welt"-Favorit, sieht blendend aus und fühlt sich augenscheinlich überaus wohl. Wenn er Lust am schnell Laufen hat, wird er sicherlich um den Sieg mitmischen. Bayonero hat letztes Jahr mehrfach gute Ansätze gezeigt und startet nun, was allerdings kein Problem sein sollte, das erstemal auf einem Linkskurs. Ehrlich gesagt arbeitet er nicht schlechter als Furisto, ist aber vielleicht noch nicht ganz so weit wie dieser. In diesem Rennen sind ein paar "dunkle" Pferde, es dürfte also nicht ganz so leicht werden, wie es auf ersten Blick zu sein scheint. Von Westimo hört man Wunderdinge und Northern Galileo hatte immer schon einen guten Ruf, aber Achtung ist auch vor Lord of Desert und dem Debütanten Killing Tiger, der ganz gut gearbeitet haben soll, geboten. Von meinen beiden Schützlinge darf ich dennoch Geld erwarten und dass sie die Konkurrenz zumindest auf Herz und Nieren testen.
Im hochdotierten Ausgleich III. in Saarbrücken startet mit Super Kenny ein Pferd, das schon einen Start im Bauch hat und sowohl die Bahn, als auch den Reiter kennt. All das sind Vorteile, die für uns sprechen. Super Kenny braucht ein schnelles Rennen und ich gehe davon aus, dass Worlds Danger auch für ein solches sorgen wird. Nach Klasse ist wohl Kadison als sehr gefährlich einzustufen, es bleibt aber abzuwarten, ob dieser auch die Bahn kann. Diabolito startet über 1350m. Er ist zwar leider nicht mehr ganz so schnell wie in jungen Jahren, er fühlt sich aber sichtlich wohl und wird von dem Rennen profitieren.
Allen Lesern ein spannendes Osterwochenende mit viel Hals und Bein!
Nachbetrachtung zu unserem ersten Grasbahnrenntag
Hätte mir vor unserer Abreise jemand prophezeit, Sanjii Danon würde sein Rennen als Dritter beenden, wäre ich ohne Abstriche zufrieden gewesen. Wer das Rennen dann allerdings gesehen hat, wird verstehen, warum ich im Nachhinein vielleicht sogar ein wenig enttäuscht über die Platzierung bin.
Sanjii wurde von Luca Maniezzi auf Warten geritten, eine Taktik, die durch das rasche Sich-vom-Feld-absetzen des späteren Siegers Billy Budd, sowie des Zweitplatzierten Duel, ein wenig an Trefflichkeit einbüßte. Beim Einbiegen in die lange Mailänder Zielgerade lagen dann schon etwa zehn Längen zwischen Sanjii und dem Führungsduo; als er dann den Turbo zündete, hoffte ich bei der 300m Marke zumindest noch auf das vierte Geld und als er mit jedem Galoppsprung rasant Boden auf die Führenden gutmachte, liebäugelte ich kurz vor dem Ziel für eine Weile sogar mit dem Sieg. Letztendlich kam die Ziellinie aber zu früh um die beiden siegreichen Pferde noch einholen zu können. Trotz des um eine Nasen- und Kopflänge verpassten Sieges dürfen wir mit dem Auftreten - zumal es Sanjiis Saisondebüt darstellt - hochzufrieden sein. Er unterlag am Ende in Billy Bud nur einem immerhin schon Gruppe 1-platzierten Pferd und in Duel einem Gruppe 3-Sieger, mit Iryklon wurde außerdem ein weiteres gutes Pferd deutlich distanziert.
Sanjii zeigt sich nach dem Rennen und dem langen Transport von seiner besten Seite, unser Ziel, ein gutes Vorbereitungsrennen zu laufen und unbeschadet wieder in den heimischen Stall zurückzukehren, ist voll aufgegangen. Nach einer kurzen Regenerationsphase können wir also mit der Aufbauarbeit für das Rennen am 15. April in Düsseldorf beginnen.
In Frankfurt blieb Elegante Solaire leider etwas farblos, die Stute tat sich bereits mit dem Grundtempo schwer. Erklärung habe ich dafür noch keine, so ist diese Form aber nicht zu akzeptieren.
Ovambo lief hingegen planmäßig. Dass der letzte Schliff noch fehlen würde, war schon vor dem Rennen klar, in Anbetracht dieser Vorgabe hat mir sein Auftreten allerdings gut gefallen.
Beide Pferde sind gesund aus den Rennen gekommen und werden bereits in Kürze wieder laufen.
Start in die Grasbahnsaison
Der ursprünglich geäußerte Plan, am 25. März in Mannheim zu beginnen, wurde um eine Woche nach hinten verschoben; viele Pferde standen noch mitten im Haarwechsel und die zusätzliche Woche Vorbereitung hat den Pferden sichtlich gut getan.
Kommendes Wochende geht es nun also endlich "richtig" los - und das gleich mit einem kleinen Highlight am Sonntag in Mailand: Sanjii wird als Generalprobe für die Frühjahrs-Meile (Gr.III) in Düsseldorf am 15. April, im "Premio Montebello", einem mit €27.500,- dotierten Condizionata über 1600m gegen die italienische Meilerelite antreten. Wir sind uns über die Schwere dieses Rennens durchaus im Klaren, betrachten das Rennen aber als notwendigen letzten Schliff für Düsseldorf. Nach der Winterpause ist Sanjii zwar noch nicht bei hundert Prozent seines Leistungsvermögens angekommen, wir werden ihm das Rennen deswegen aber möglichst leicht gestalten.
→ Zum Artikel auf GaloppOnline
Mit Elegante Solaire, die ebenfalls am Sonntag in Frankfurt antritt, war ich in der Schlussarbeit recht zufrieden. In Kronerbe trifft sie zwar einen wohl übermächtigen Gegner an, mit einer Platzierung wären wir schon zufrieden.
Ovambo sollte es in seinem Rennen wohl nicht allzu schwer haben; er liebt die Bahn und auch seinen Reiter Josef Bojko, möglicherweise wird er dieses Rennen aber noch brauchen um seine Form zu finden. Auch bei ihm wäre ich mit einem Platzgeld nicht unzufrieden.
Im Übrigen haben wir den Aqua-Trainer nun voll im Betrieb genommen und nicht nur für rekonvaleszente Pferde scheint er von Verwendung zu sein, er findet auch auch als alternative Trainingsmethode zunehmend Anwendung. In Zukunft werde ich wohl verstärkt auf ihn zurückgreifen.

Starter
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So., 20. Mai - Baden-Baden | |||
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1.R. | Winwitsch |
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3.R. | Levee Memoire |
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7.R. | Krasiwaja |
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8.R. | World Star |
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Sa., 19. Mai - Baden-Baden | |||
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3.R. | Bacchus Danon |
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4.R. | Rosennähe |
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Mi., 16. Mai - Baden-Baden | ||||
|---|---|---|---|---|---|
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3.R. | Super Kenny |
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4.R. | Leoderprofi |
3. | » | |
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8.R. | Elegante Solaire |
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Mi., 16. Mai - Mailand | |||
|---|---|---|---|---|
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5.R. | Mantatisi |
3. | |
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So., 13. Mai - Hassloch | ||||
|---|---|---|---|---|---|
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3.R. | Diabolito |
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3.R. | Giant Cat |
1. | » | |
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4.R. | Winwitsch |
2. | » | |











